Das Forschungsteam stellte aber auch fest: Die Temperatur allein bestimmte nicht, wie viele Mikroorganismen sich im Kühlschrank ansammelten. Viel wichtiger war, wann das Gerät zuletzt gereinigt worden war. Kühlschränke, deren Reinigung länger zurücklag, wiesen deutlich höhere Keimzahlen auf. Gleichzeitig bestand ein Großteil dieser Keime aus wenigen anpassungsfähigen Mikroorganismen – ein Gefüge, das auch von Biofilmen bekannt ist, in denen sich unerwünschte Keime leicht sammeln und vermehren können.

Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen: Kälte allein reicht nicht aus, um Lebensmittel sicher zu lagern. Ebenso wichtig ist es, den Kühlschrank regelmäßig zu reinigen. Erst das Zusammenspiel aus niedriger Temperatur und guter Hygiene hilft, die Keimbelastung möglichst gering zu halten.

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