Tatverdächtiger Teenager nach Deutschland ausgeliefert

Familie getötet

Blutbad auf Urlaubsinsel: Verdächtiger ist in Deutschland

15.01.2026 – 14:44 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Strand auf den Kapverden (Symbolbild): Der tatverdächtige 19-Jährige ist in Deutschland eingetroffen. (Quelle: IMAGO/Martin Dalton/imago)

Ein Teenager soll in der Weihnachtszeit die neue Familie seines Vaters getötet haben. Nun gibt es eine neue Wendung.

Gut drei Wochen nach der Tötung einer Familie auf den Kapverden ist der deutsche Tatverdächtige nach Deutschland ausgeliefert worden. Die portugiesischen Behörden hatten zuvor die Überstellung des 19-Jährigen bewilligt, teilte der Leitende Trierer Oberstaatsanwalt Peter Fritzen mit.

Der junge Mann aus der Eifel soll am 23. Dezember seinen Vater, dessen Frau und die Stieftochter während eines Urlaubs erstochen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 19-Jährigen wegen des Verdachts des Totschlags in drei Fällen.

Der Tatverdächtige lebte zuletzt in der Eifel und fällt damit in den Zuständigkeitsbereich der Trierer Staatsanwaltschaft. Nach der Tat wurde er unter Mordverdacht in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon festgenommen. Laut Staatsanwaltschaft stammt er aus einer früheren Ehe seines Vaters.

Oberstaatsanwalt Fritzen machte keine Angaben, wann und wo genau der Verdächtige überstellt wurde. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Einzelheiten könnten im jetzigen Verfahrensstadium nicht mitgeteilt werden, um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden.

Die Kapverden sind eine Inselgruppe vor der Westküste Afrikas und waren früher eine portugiesische Kolonie.

Aktie.
Die mobile Version verlassen