Symptome und Behandlung der PAVK

Kribbeln, Schmerzen und Kältegefühl

So äußern sich Durchblutungsstörungen in den Beinen


Aktualisiert am 21.01.2026 – 07:46 UhrLesedauer: 5 Min.

Kalte Beine und Füße können Anzeichen einer gestörten Durchblutung sein. (Quelle: dragana991/getty-images-bilder)

Durchblutungsstörungen in den Beinen bleiben oft lange unentdeckt, denn anfangs sind sie kaum zu spüren. Welche Warnsignale es gibt, lesen Sie hier.

Schätzungen zufolge weisen drei bis zehn Prozent aller Menschen in Deutschland eine krankhaft gestörte Durchblutung in den Beinen und Füßen auf – oft, ohne es zu wissen. Vor allem ältere Menschen sind betroffen: Von 100 über 70-Jährigen sind 15 bis 20 erkrankt.

Die häufigste Ursache ist eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose): Dann bilden sich in den Gefäßen, die das Blut in die Extremitäten befördern (periphere Arterien), zunehmend Ablagerungen. Diese führen dazu, dass die Gefäße immer mehr verengen. Dadurch werden die Beine und Füße (und manchmal auch die Arme) nicht mehr ausreichend durchblutet. Fachleute sprechen von einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz PAVK. Als Hauptrisikofaktoren gelten – neben dem Alter – Rauchen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Störungen des Fettstoffwechsels. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Eine Durchblutungsstörung kann nur ein Bein, aber auch beide Beine betreffen.

Erste Warnsignale einer mangelnden Durchblutung können sein:

Wichtig: Solche Beschwerden sind kein Beweis für eine PAVK, sondern können auch andere Ursachen haben. Daher ist es wichtig, frühzeitig ärztlichen Rat zu suchen.

Charakteristisch für eine PAVK sind Schmerzen beim Gehen. Je nach Ausprägung treten sie erst nach einer längeren Wegstrecke oder – wenn die PAVK fortgeschritten ist – schon nach wenigen Metern auf. Die Schmerzen sind oft in den Oberschenkeln, den Waden und/oder den Füßen zu spüren. Durch schnelles Gehen, Treppensteigen oder Bergaufgehen können sich die Schmerzen verstärken.

Je stärker die PAVK ausgeprägt ist, desto intensiver und anhaltender sind die Beschwerden: In einem frühen Stadium lassen die Schmerzen in Ruhe nach wenigen Minuten wieder nach. In fortgeschrittenen Stadien hingegen gehen die Schmerzen auch in Ruhe nicht weg.

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