Sprung nach oben

Die Spritpreise ziehen wieder spürbar an


Aktualisiert am 20.05.2026 – 17:40 UhrLesedauer: 1 Min.

Günstig tanken ist nur ein Wunschtraum: Die Preise für Benzin und Diesel sind wieder nach oben geklettert. (Quelle: IMAGO/Lobeca/Ralf Homburg/imago)

Super E10 kostet im bundesweiten Schnitt wieder mehr als zwei Euro pro Liter. Der Ölpreis ist zuletzt deutlich gestiegen – das schlägt sich nun an der Zapfsäule nieder.

Die Spritpreise haben wieder einen ordentlichen Satz nach oben gemacht: Super E10 kostet im bundesweiten Schnitt laut ADAC aktuell 2,008 Euro. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Plus von 3,5 Cent. Diesel zieht ebenfalls an und liegt mit 1,997 Euro nur knapp darunter.

Ganz überraschend kommt das nicht. Der Ölpreis ist zuletzt wieder deutlich gestiegen – und das wirkt sich auch auf die Preise an der Zapfsäule aus. Vor einer Woche kostete ein Barrel Rohöl noch etwa 105 Dollar, inzwischen sind es rund 111 Dollar.

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Tankrabatt kommt an – aber die 12-Uhr-Regel ist umstritten

Der Tankrabatt scheint laut ADAC inzwischen tatsächlich stärker bei den Verbrauchern anzukommen als noch zu Beginn. Die Preise liegen trotz des jüngsten Anstiegs noch niedriger als im vergangenen Monat. Wirklich entspannt haben dürfte das viele Autofahrer trotzdem nicht – spätestens dann nicht, wenn beim Blick auf die Anzeigetafel wieder vorn eine Zwei steht.

Hohe Nachfrage bei E-Auto-Prämie

Binnen 24 Stunden nach Start des Verfahrens gibt es nach Angaben des Bundesumweltministeriums bereits knapp 17.000 Anträge für die neue Elektroauto-Kaufprämie. Förderfähig sind Kauf und Leasing neuer Elektroautos, bestimmter Plug-in-Hybride, die sowohl mit Strom als auch mit Treibstoff fahren können, sowie Elektroautos mit sogenannten Reichweitenverlängerern. Letztere sind kleine Verbrennungsmotoren, die die Reichweite von Elektroautos erhöhen.

Interessant ist auch der Blick auf das sogenannte Österreich-Modell, nach dessen Vorbild die Tankstellen auch hierzulande die Preise immer nur um 12 Uhr erhöhen dürfen. Danach sind nur Absenkungen erlaubt, was Auswertungen zufolge jedoch nicht immer auch so passiert ist. In Deutschland bewertet nur etwa jeder Fünfte die Regel positiv, deutlich mehr halten wenig davon.

Trotzdem scheint sich das Verhalten vieler Autofahrer längst geändert zu haben. Wer kann, fährt inzwischen eher vormittags tanken – also bevor die Preise zur Mittagszeit häufig anziehen.

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