Bäume stürzen auf Straßen und Schienen

Amtliche Warnungen in 350 Kreisen


Aktualisiert am 30.03.2026 – 11:49 UhrLesedauer: 2 Min.

Feuerwehrleute bei der Arbeit (Symbolbild): In Nordrhein-Westfalen werden Bahnfahrer noch mehrere Tage Auswirkungen des Sturms zu spüren bekommen. (Quelle: IMAGO/B&S/Bernd März/imago)

Sturm, Schnee, Gewitter: Die Woche startet turbulent. Erste Schäden werden gemeldet. Es gibt Behinderungen im Verkehr.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Montag für weite Teile Deutschlands amtliche Warnungen herausgegeben. Sie gelten in fast 350 Kreisen und Städten.

„Aktuell wird Deutschland von Nordwest nach Südost von einem atlantischen Tiefausläufer überquert“, erklärt der DWD die Wetterlage. Die Folge sind Schauer und Graupelgewitter mit steifen bis stürmischen Böen. Auf dem Brocken sind schwere Sturmböen bis 100 km/h angekündigt.

Im Laufe des Tages krachen laut DWD „quasi landesweit“ einzelne Gewitter los. Wo das geschieht, besteht vorübergehende Glättegefahr durch Matsch. Zudem wird während der Gewitter der Wind stärker. Sturmböen bis 80 km/h seien möglich, so die Experten.

In Teilen Nordrhein-Westfalens sind bereits Bäume auf Straßen und Bahnstrecken gestützt und behindern den Verkehr. Teils kam es zu Staus. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden. Polizei und Feuerwehr warnten Autofahrer davor, dass zu Beginn des Berufsverkehrs noch größere Äste auf der Fahrbahn liegen könnten.

Bei der Bahn gab es Probleme unter anderem zwischen Aachen und Herzogenrath. Ein Baum blockierte die Schienen, sodass Züge auf den Linien RE1, RE4, RE18, RB20 und RB33 nur eingeschränkt fuhren. Auch zwischen Kempen und Krefeld, zwischen Wuppertal und Essen sowie zwischen Solingen und Hilden behinderten umgestürzte Bäume laut Bahn den Zugverkehr. Südlich von Mönchengladbach beschädigte ein umgestürzter Baum die Oberleitung. Die Reparatur des Streckenabschnitts zwischen Jüchen und Rheydt-Odenkirchen werde mehrere Tage dauern, teilte die Bahn mit.

In den Bergen und besonders an den Alpen ist unterdessen Schnee angekündigt. Die Schneefallgrenze liegt in den Mittelgebirgen bei etwa 500 bis 800 Metern. Es fallen zwar nur wenige Zentimeter, aber es wird glatt.

An den Alpen kommt deutlich mehr herunter: Der DWD kündigt bis in den Mittwoch hinein andauernden Schneefall an. Oberhalb von 1.000 Metern fallen bis dahin etwa 20 bis 40 Zentimeter, in Staulagen auch mehr.

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