
Eine der wirksamsten Maßnahmen bei Einschlafproblemen ist eine gute Schlafhygiene. Dazu gehören:
Und: Vermeiden Sie tagsüber Nickerchen – auch wenn Sie müde sind. Jede Minute Schlaf tagsüber kann die Einschlafzeit abends verlängern. Sich nach schlechten Nächten extra früh ins Bett zu legen, in der Hoffnung, den verlorenen Schlaf nachzuholen, bringt Experten zufolge ebenso wenig etwas. Es kann, umgekehrt, genau das Gegenteil bewirken: mehr Wachliegen. Fachleute raten daher dazu, sich erst hinzulegen, wenn man wirklich müde ist.
Wenn Schlafprobleme länger als vier Wochen andauern, sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin suchen. In einem Anamnesegespräch lassen sich mögliche körperliche oder psychische Ursachen klären. In manchen Fällen helfen Blutuntersuchungen oder ein Schlaflabor weiter.
Bei schweren, chronischen Schlafstörungen kommen auch professionelle Therapien infrage – etwa eine Schlafrestriktionstherapie oder stationäre Reha-Angebote für Betroffene mit Insomnie. Psychologische Ansätze wie die kognitive Verhaltenstherapie können helfen, schlafstörende Gedankenmuster zu durchbrechen und die Angst vor dem Wachliegen abzubauen.
Wenn Sie abends stundenlang wach liegen, kann das viele Ursachen haben – von schlechten Angewohnheiten über Medikamente bis hin zu Erkrankungen. Das Gute: Einige der häufigsten Ursachen lassen sich durch eine gute Schlafhygiene behandeln. Hält die Einschlafstörung trotzdem länger als vier Wochen an, sollten Sie sich ärztlichen Rat suchen.