Stromausfall in Berlin vorsätzlich mit Brandsätzen verursacht

Gruppe bekennt sich zur Tat

Giffey: Stromausfall in Berlin „mit Brandsätzen“ verursacht

Aktualisiert am 04.01.2026 – 11:26 UhrLesedauer: 1 Min.

Noch bis Donnerstag könnten Teile des Berliner Südwestens ohne Strom bleiben: Nun hat sich eine Gruppe zur Tat bekannt. (Quelle: Michael Kappeler/dpa/dpa-bilder)

Die Berliner Wirtschaftssenatorin hat sich zu den Hintergründen des Stromausfalls geäußert. Derweil bekennt eine Gruppe die Tat für sich.

Der großflächige Stromausfall im Südwesten Berlins mit zehntausenden betroffenen Haushalten ist nach Angaben von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) vorsätzlich mit Brandsätzen verursacht worden.

Es handle sich „eindeutig“ um eine „Vorsatzhandlung“, sagte Giffey am Sonntag in der Bundeshauptstadt. Die betroffene Brücke am Teltowkanal, an der fünf Hochspannungs- und zehn Mittelspannungskabel zerstört worden seien, sei „mit Brandsätzen versehen worden“. Mehr zu den Auswirkungen kann hier nachgelesen werden.

Die linksextreme „Vulkangruppe“ soll den Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten für sich reklamieren. Im Bekennerschreiben sei die Rede von einer „gemeinwohlorientierten Aktion“, berichtete der „Tagesspiegel“. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts halte das Schreiben für echt.

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