
Rekordmeister vor „Must-Spiel“
Streik hat Folgen für den FC Bayern
10.02.2026 – 13:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Mittwochabend kämpfen der FC Bayern und RB Leipzig im Pokal-Viertelfinale ums Weiterkommen. Vor dem Spiel bestimmen jedoch andere Themen die Schlagzeilen.
Wegen eines Streiks im öffentlichen Nahverkehr müssen sich die Fans des FC Bayern München auf eine erschwerte Anreise zum DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig am Mittwochabend einstellen. Bayern-Trainer Vincent Kompany hat als Reaktion darauf angekündigt, den Mannschaftsbus früher als üblich zum Stadion fahren zu lassen und verspricht den Anhängern eine entsprechende Leistung als Dank für ihren Aufwand.
Die Gewerkschaft Verdi hat für den Spieltag einen ganztägigen Warnstreik im Münchner Nahverkehr ausgerufen. „Das Wichtigste ist natürlich, dass alle gesund und gut zum Spiel kommen“, betonte Kompany mit Blick auf die erwarteten 75.000 Zuschauer in der Allianz Arena.
Um die Anreise zu erleichtern, richtet die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG kurzfristig einen Sonderbetrieb der U-Bahn am Abend ein. Der Bus-Transfer ab der S-Bahn-Station Donnersberger Brücke wird verstärkt. Vom nur zwei Kilometer entfernten FC Bayern Campus fahren zusätzliche Shuttlebusse zum Stadion.
Der FC Bayern warnt dennoch vor Einschränkungen bei An- und Abreise. Der Verein bittet alle Fans, mehr Zeit einzuplanen und bei Anfahrt mit dem Auto Fahrgemeinschaften zu bilden.
Nach Kompanys Einschätzung muss auch Gegner RB Leipzig früher als geplant zum Stadion aufbrechen. Beide Teams trafen in dieser Saison bereits zweimal in der Bundesliga aufeinander, wobei die Münchner mit 6:0 und 5:1 klar siegten.
„Das Spiel ist zu Hause, es ist ein Must-Spiel. Wir wollen das bringen, was wir können“, sagte Kompany. Eine Einordnung über den Stellenwert des DFB-Pokals im Vergleich zu Bundesliga oder Champions League wollte der Coach nicht vornehmen: „Für mich ist es immer schwierig, einzuordnen: Was ist eins, zwei oder drei?“ Im Pokal stand der Rekordsieger zuletzt 2020 im Endspiel.