Kölner ESC-Kandidatin

Sarah Engels muss auf „verfluchten Startplatz“


Aktualisiert am 15.05.2026 – 09:50 UhrLesedauer: 3 Min.

Sarah Engels tritt für Deutschland beim ESC an (Archivfoto): Die Startposition verheißt für ESC-Fans aber nichts Gutes. (Quelle: Britta Pedersen/dpa)

Die „Producer’s Choice“ sollte Sarah Engels beim ESC helfen. Stattdessen landet sie auf dem unter Fans gefürchtetsten ESC-Platz.

Nun ist es offiziell: Beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien tritt Sarah Engels für Deutschland als Zweite im Finale an – und landet damit auf einem Platz, auf dem noch niemand den Wettbewerb gewonnen hat.

Der ORF und die Europäische Rundfunkunion (EBU) haben am Freitagmorgen die Startreihenfolge für das Finale am 16. Mai bekannt gegeben. Engels, die mit ihrem Song „Fire“ für den SWR ins Rennen geht, eröffnet das Finale direkt nach dem dänischen Top-Favoriten Søren Torpegaard Lund. Israel folgt auf Platz 3.

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Auftritt von Sarah Engels: Früher Start im ESC-Finale

Dabei hatte Engels nach ihrem Halbfinale eigentlich „Producer’s Choice“ gezogen – also das Recht der Produzenten, den genauen Startplatz frei zu bestimmen. Das Ergebnis: Platz 2. Ob das im Sinne des deutschen Senders war, darf bezweifelt werden.

Im Video | Dieser Skandal erschütterte die Karriere von Sarah Engels

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Quelle: t-online

Denn bei den Wettstatistiken, die das Szene-Portal Eurovisionworld analysiert, liegen Engels‘ Gewinnchancen nun bei unter einem Prozent – nur Belgien und Österreich werden von den Buchmachern demnach noch geringere Chancen ausgerechnet. In den Wettbüros vorne steht seit Wochen Finnland, das sich bereits im ersten Halbfinale am Dienstag qualifizierte. Auch Griechenland und Israel, die sich ebenfalls Dienstag qualifizieren konnten, werden von den Wettbüros Siegchancen zugerechnet.

Die genaue Uhrzeit des Auftritts der Kölnerin steht damit noch nicht fest: Er dürfte aber zu Beginn der mehrstündigen Show stattfinden.

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Der „Fluch der Startnummer zwei“ beim Eurovision Song Contest

Der zweite Startplatz gilt unter ESC-Fans seit Jahrzehnten als „death slot“ (auf Deutsch der „Todesstartplatz“, Anmerkung der Redaktion). Die Statistik gibt ihnen recht: Kein Land hat den ESC je von Position 2 aus gewonnen. Neunmal landeten Acts von dort auf dem letzten Platz, dreimal mit null Punkten. Auch im ESC-Finale 2025 in Basel stützte Luxemburgs Laura Thorn den Mythos: Sie startete als Zweite und belegte am Ende Platz 22 von 26.

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