Bundespolizei greift ein
Mann steigt ins Gleisbett, um zu koten und zu urinieren
07.11.2026 – 11:42 UhrLesedauer: 1 Min.
In Hamburg betritt ein 42-Jähriger die Gleise eines Bahnhofes. Die Beamten müssen drastische Maßnahmen ergreifen.
Am S-Bahnhof Stadthausbrücke in Hamburg hat ein Mann am Freitagnachmittag einen Einsatz der Bundespolizei ausgelöst. Die Beamten mussten den Bahnbetrieb kurzzeitig unterbrechen.
Der Mann soll sich nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 15.44 Uhr im Bereich des Gleises 2 aufgehalten haben. Zum Zeitpunkt des Vorfalls fand Regelbetrieb statt. Jederzeit hätte ein Zug auf dem betroffenen Gleis verkehren können.
Zeugen rufen die Bundespolizei
Aufmerksame Bahnreisende erkannten die Gefahr und alarmierten die Bundespolizei. Die Beamten ordneten Stromabschaltungen und Streckensperrungen für das betroffene Gleis an.
Nach eigenen Angaben habe sich der 42-Jährige im Gleisbereich aufgehalten, um dort zu koten und zu urinieren. Laut Bundespolizei waren entsprechende Spuren erkennbar. Eine Videosichtung habe den Ablauf bestätigt.
„Lebensgefährlich und verboten“
Der Mann habe sich dabei auch direkt an den Stromschienen aufgehalten, so die Bundespolizei. Diese führen 1.200 Volt Gleichstrom. Eine Berührung sei lebensgefährlich.
Die Beamten erteilten dem 42-Jährigen einen Platzverweis für den S-Bahnhof Stadthausbrücke. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Gleisaufenthalts eingeleitet.
„Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten“, warnt die Bundespolizei. Zugführer könnten nicht ausweichen. Oftmals seien die Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen noch zu verhindern.
