„Sprachlosigkeit und Fragezeichen“

Vorfall beim „HeidiFest“ – Staatsanwaltschaft ermittelt


18.09.2026 – 20:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Tom Kaulitz und Heidi Klum: Das Paar feierte beim „HeidiFest“ im Münchner Hofbräuhaus. (Quelle: Felix Hörhager)

Am Donnerstag lud Heidi Klum zahlreiche Promis ins Münchner Hofbräuhaus ein, um mit ihnen das „HeidiFest“ zu feiern. Dabei kam es zu einem Diebstahl.

Nicht nur ihre alljährliche Halloween-Party in New York gilt für viele Stars als Pflichttermin. Am 17. September, zwei Tage vor dem eigentlichen Start des Münchner Oktoberfests, veranstaltete Heidi Klum zum zweiten Mal in Folge ihr sogenanntes „HeidiFest“ im Hofbräuhaus. Für Unterhaltung sorgten dabei neben nationalen Stars auch internationale Größen wie Naomi Campbell und Nicole Scherzinger. Obwohl die Stimmung bei Dirndl, Lederhosen und Bier zunächst ausgelassen zu sein schien, kam es bei der Veranstaltung zu einem Diebstahl.

Wie Künstler Bernhard Prinz öffentlich machte, wurde sein von Heidi Klum signiertes Gemälde gegen 23 Uhr entwendet. Während die Promis auf den Bierbänken tanzten, verschwand das 130 mal 90 Zentimeter große Bild im Wert von rund 15.000 Euro zunächst spurlos. „Besoffene Mutprobe. Dummer Streich. Nein, das war es definitiv nicht. Mein Gemälde ‚HeidiFest2026‘ ist gestern Abend direkt vom Fest weggeklaut worden. Das bedeutete Stress, Polizeibefragung, eine schlaflose Nacht, Sprachlosigkeit und Fragezeichen“, so der Künstler auf Instagram.

Diebstahl wird „kriminaltechnisch ausgewertet“

Am Freitagmittag erklärte Bernhard Prinz, dass der Vorfall „im Moment kriminaltechnisch ausgewertet“ werde – „natürlich auch die Überwachungskameras“. Dem Täter machte Ferdinand Prinz ein konkretes Angebot. Das Gemälde könne bis Freitag um 18 Uhr anonym an der Kasse des Deutschen Theaters München hinterlegt werden. Bis dahin, so der Künstler, gebe es „keinerlei Konsequenzen“. Tatsächlich tauchte das verschwundene Bild wenig später im Deutschen Theater auf.

„Einer dieser Menschen wusste, wo sich das Bild befindet und hat es nun zurückgebracht. Der Dieb bleibt damit anonym. Meinetwegen. Soll er mit seinem schlechten Gewissen klarkommen“, so Bernhard Prinz. Der Künstler erstattete noch in der Nacht zum Freitag Anzeige. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen daher weiter. Das Gemälde soll nun einen Platz in der Galerie im Deutschen Theater bekommen, wo bereits mehrere Werke von Bernhard Prinz hängen.

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