An ersten Tankstellen

Spritpreise in München übersteigen Zwei-Euro-Marke


03.03.2026 – 08:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Mann tankt sein Auto (Archivbild): Seit dem Wochenende steigen die Spritpreise rasant an. (Quelle: Imago/Sven Simon)

Seit dem Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten schnellen die Spritpreise in Deutschland nach oben. In München wird nun eine besondere Marke überschritten.

Die Folgen des Kriegs im Iran sind auch in Deutschland zu spüren – vor allem im Geldbeutel von Autofahrern. Seit Samstag steigen die Spritpreise, in München wurde am Dienstagmorgen nun an ersten Tankstellen sogar die Marke von zwei Euro pro Liter für Super-Benzin, E10 und Diesel überstiegen.

Besonders teuer ist es an der Aral-Tankstelle in der Garmischer Straße. An dieser liegen die Preise für alle drei Kraftstoffe laut verschiedener Vergleichsseiten im Internet (Stand: 5.15 Uhr) bei über zwei Euro. Während für den Liter Diesel und E10 jeweils 2,01⁹ fällig werden, schlägt Super sogar mit 2,07⁹ Euro zu Buche.

Auch an vielen anderen Tankstellen in München kostet Super am Dienstagmorgen über zwei Euro pro Liter. Wer beim Tanken sparen will, der sollte daher vorab die Preise im Internet vergleichen. Verhältnismäßig preiswert ist der Sprit derzeit an der V-Markt-Tankstelle in Schwabing-Freimann. Dort zahlen Autofahrer aktuell je nach Kraftstoff zwischen 1,77⁸ Euro und 1,81⁸ (Stand: 7.05 Uhr).

Noch günstiger ist es an der Avia in Au-Haidhausen. Dort kosteten der Liter Diesel 1,73⁹ Euro (Stand: 7.15 Uhr), der Liter E10 1,74⁹ Euro und der Liter Super 1,80⁹ Euro. Dazu empfiehlt es sich beim Tanken, auf die Uhrzeit zu schauen. In der Regel sind die Preise am Morgen am höchsten. Am günstigsten ist es in den Abend- und frühen Nachtstunden zwischen 18 und 22 Uhr.

Haupttreiber hinter den steigenden Preisen ist der Rohölmarkt, der seit Beginn der US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran unter starkem Druck steht. Bereits am Sonntag erreichten die Kraftstoffpreise im bundesweiten Tagesmittel ihren höchsten Stand seit dem Frühjahr 2024. Am Montag beschleunigte sich die Entwicklung dann noch einmal deutlich.

Ein Ende ist derzeit nicht in Sicht. ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer erklärte: „Sollte der Ölpreis nicht bald wieder nachgeben, kann der Aufwärtstrend auch über die nächsten Tage anhalten.“ Auf mittlere Sicht bestehe jedoch – sofern sich die Situation am Golf wieder entspannt – die Aussicht auf moderatere Preise. Mit einer raschen Entlastung sei aber nicht zu rechnen.

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