Mit Stoffdach
Ferrari Amalfi Spider: Der Roma-Nachfolger fährt jetzt offen
13.03.2026 – 12:09 UhrLesedauer: 2 Min.
Ferrari bringt mit dem Amalfi Spider den offenen Nachfolger des Roma – mit 640 PS starkem V8-Biturbo und Stoffdach.
Ferrari erweitert seine Modellpalette um eine offene Variante des Amalfi. Der Amalfi Spider folgt im Programm der Marke auf den Roma Spider und übernimmt dessen Konzept eines 2+2-sitzigen Frontmotor-Sportwagens – allerdings mit überarbeiteter Technik und stärkerem Motor.
Typisch für die offene Variante ist das Stoffverdeck. Es öffnet und schließt elektrisch in 13,5 Sekunden und kann auch während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h betätigt werden. Ferrari setzt auf eine fünflagige Konstruktion, die laut Hersteller Geräusch- und Wärmedämmung auf dem Niveau eines versenkbaren Hardtops erreichen soll.
Zusammengefaltet benötigt das Verdeck nur wenig Platz. Der Kofferraum fasst mit geschlossenem Dach 255 Liter, bei geöffnetem Verdeck bleiben noch 172 Liter übrig. Das Dach faltet sich dabei Z-förmig zusammen und wird hinter den Sitzen abgelegt.
Der 4,66 Meter lange Spider nutzt mehrere aerodynamische Elemente, um Luftwiderstand und Abtrieb zu steuern. Über den Scheinwerfern verläuft ein Bypass-Kanal, der Luft von der Frontpartie zum Motorraum führt und so den Druck im vorderen Bereich reduziert.
Am Heck arbeitet ein aktiver Spoiler mit drei Positionen. In der stärksten Stellung erzeugt er laut Ferrari bei 250 km/h rund 110 Kilogramm zusätzlichen Abtrieb. Unter dem Fahrzeug stellen Diffusoren und Wirbelgeneratoren eine stabilere Strömung sicher.
Zur Fahrdynamik tragen zudem ein elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial, ein Brake-by-Wire-Bremssystem (elektronische Steuerung der Bremsen) sowie verschiedene elektronische Regelsysteme bei. Der Fahrer kann mehrere Fahrprogramme auswählen.
Der Antrieb stammt wie beim Coupé aus einem vorn montierten V8-Biturbo. Der 3,9 Liter große Motor leistet 640 PS (471 kW) und stellt ein maximales Drehmoment von 760 Newtonmetern bereit. Die Kraft überträgt ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterräder. Den Sprint von null auf 100 km/h absolviert der Spider laut Ferrari in 3,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 320 km/h.
Im Innenraum setzt Ferrari auf eine sogenannte Dual-Cockpit-Architektur. Fahrer und Beifahrer sitzen in optisch getrennten Bereichen, die über eine Mittelkonsole verbunden sind.
Die Informationen für den Fahrer erscheinen auf einem 15,6 Zoll großen digitalen Kombiinstrument. In der Mitte sitzt ein 10,25-Zoll-Touchscreen für Infotainment, Klima und Fahrzeugeinstellungen. Zusätzlich gibt es vor dem Beifahrer ein 8,8-Zoll-Display, das unter anderem Drehzahl und Fahrdaten anzeigen kann.
