Spektakel in der Champions League

3:0 verspielt – Überraschungsteam scheidet dramatisch aus


Aktualisiert am 17.03.2026 – 21:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Frederik Bjørkan (M.): Der Norweger konnte mit seinem Team das Aus nicht verhindern. (Quelle: IMAGO/Nuno Reisinho/imago)

Sporting Lissabon dreht das 0:3 aus dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League und macht die Aufholjagd perfekt. Bodø verpasst die Sensation.

Sporting Lissabon hat das Rückspiel im Achtelfinale gegen Bodø/Glimt 5:0 nach Verlängerung gewonnen und zieht ins Viertelfinale der Champions League ein. Die Portugiesen holten damit die 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel auf.

Schon in der ersten Halbzeit erzielte Gonçalo Inácio nach einer Ecke per Kopf den Führungstreffer für Lissabon (34.). Nur 16 Minuten nach dem Seitenwechsel vollendete Pedro Gonçalves einen Konter der Portugiesen zum 2:0 (61.). Ein Handelfmeter, der erst nach VAR-Prüfung gegeben wurde, brachte das 3:0 für Lissabon (78.) – und die Verlängerung.

Nicht einmal zwei Minuten nach Anpfiff der Verlängerung erzielte Maxi Araújo das 4:0 und damit die Entscheidung (92.). Am Ende legte Rafael Nel in der Nachspielzeit der Verlängerung den Schlusspunkt zum 5:0 nach (120. +1).

Bodø begann mit einem Champions-League-Novum: Sechsmal dieselbe Startelf in Folge hatte noch kein Team aufgeboten. Sporting setzte sie sofort unter Druck und erspielte sich zahlreiche Hochkaräter.

Nach einem Eckball brachte Abwehrchef Inácio per Kopf die Führung. Der 24-Jährige stellte mit seinem 29. Champions-League-Einsatz einen Klubrekord auf. Odin Bjørtuft (42.) vergab eine seltene Ausgleichschance, sein Kopfball tänzelte zweimal auf der Latte.

Gonçalves erhöhte nach einem schön herausgespielten Angriff. Dem 3:0 ging ein Handspiel von Fredrik Bjørkan voraus. Sporting spielte wie im Rausch. Nuno Santos (83.) traf den Pfosten, ehe die Verlängerung die Entscheidung brachte.

Dort trat Lissabon in große Fußstapfen. Erstmals machte Deportivo La Coruña einen Rückstand von drei oder mehr Toren wett, als sich der spanische Klub 2004 gegen die AC Mailand (1:4/4:0) durchsetzte. 2017 gelang dies dem FC Barcelona gegen Paris Saint-Germain (0:4/6:1), im Jahr darauf scheiterte Barça ebenso dramatisch an der AS Rom (4:1/0:3). Auch 2019 waren die Katalanen das „Opfer“, damals gegen den FC Liverpool (3:0/0:4).

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