Towers-Coach nach Niederlage gegen Ulm: “Hatten kein Glück”

Beim Basketball-Bundesligisten Hamburg Towers trauert man der vergebenen Siegchance gegen Ratiopharm Ulm nach. “Bei 90 verbleibenden Sekunden haben wir mit sieben Punkten geführt. Durch einen nicht verwandelten Korb hat sich das Momentum verändert”, klagte Trainer Pedro Calles nach dem denkbar knappen 90:91 (50:49) am Samstag in der Inselparkhalle. Nach Caleb Homesley Dreier-Fehlwurf kurz vor dem Spielende stand die Niederlage fest. Er rede nicht gerne über “hätte, wäre, könnte”, ergänzte der Spanier nach der achten Niederlage im 18. Spiel. “Im letzten Moment des Spiels wollten wir Caleb den Wurf geben und hatten einfach kein Glück.”

Dabei war es erstaunlich, dass die ersatzgeschwächten Towers den favorisierten Gästen ohnehin bis in die Schlussphase Paroli bieten konnten. Denn neben den wegen ihrer Coronainfektionen erneut nicht einsatzfähigen Seth Hinrichs, Ray McCallum und Lukas Meisner fiel auch noch Justus Hollatz wegen einer Knieblessur aus. Trotz der Personalnot kämpfte sich das Team aus der Hansestadt im zweiten Durchgang nach einem Rückstand von zwölf Punkten noch einmal zurück.

“Mit dem Roster, den wir heute hatten, können wir stolz auf unsere Leistung sein”, sagte Homesley. Zu seinem Fehlwurf in letzter Sekunde meinte der US-Amerikaner schulterzuckend: “Das sind diese Situationen, manchmal machst du sie, manchmal eben nicht.”

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