Schach-Talent Keymer kämpft um Grand-Prix-Halbfinale

Deutschlands jüngster Schach-Großmeister Vincent Keymer hat sich beim Grand Prix in Berlin eine Chance auf den Halbfinal-Einzug erspielt. Der 17-Jährige aus Saulheim gewann am Montag gegen den für die USA antretenden Kubaner Leinier Dominguez. Vor ein paar Tagen hatte der Deutsche auch Daniil Dubow, den russischen Sekundanten des Weltmeisters Magnus Carlsen, besiegt.

Durch den Erfolg gegen Dominguez teilt sich Keymer in der Gruppe B den Sieg mit Schachrijar Mamedscharow. Keymer und der Weltranglisten-Siebte aus Aserbaidschan müssen nun in einem Stechen am Dienstag um den Platz in der Vorschlussrunde spielen.

Auch in der Gruppe C kommt es zur einer Entscheidungs-Partie ums Weiterkommen zwischen den Amerikanern Wesley So und Sam Shankland. Als Sieger der Gruppe D sicherte sich der Iraner Amin Tabatabaei ebenso einen Halbfinalplatz wieder der Gewinner der Gruppe A, der Amerikaner Hikaru Nakamura. Dieser hatte schon das erste Turnier des Grand Prix in Berlin im Februar gewonnen.

Insgesamt besteht die Grand-Prix-Serie aus drei Turnieren. Nach dem Start im Februar in Berlin folgte eine Veranstaltung bis Mitte März in Belgrad. Das derzeit laufende Turnier in Berlin bildet den Abschluss und endet am kommenden Montag. Beim Grand Prix geht es um zwei Plätze für das Kandidatenturnier, bei dem der Herausforderer des norwegischen Weltmeisters Carlsen ermittelt wird. Schon vor Ende des Turniers in Berlin haben sich Nakamura und der Ungar Richard Rapport als Beste der Grand-Prix-Wertung für das Kandidatenturnier qualifiziert.

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