Hertha-Fans stören Training: Polizei muss nicht eingreifen

Beim Training des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC ist es am Samstag zu einem Zwischenfall mit einer größeren Anzahl von Fans gekommen. Der Hauptstadtclub teilte der “Bild”-Zeitung mit, dass “eine Gruppe von Fans aus der organisierten Fanszene beim nicht-öffentlichen Training war”. Sie habe das Gelände in der Nähe des Olympiastadions “geordnet wieder verlassen, nachdem sie der Mannschaft ihre Botschaft übermittelt haben”.

Ein Sprecher der Berliner Polizei bestätigte dem Fernsehsender RBB eine verbale Auseinandersetzung mit etwa 80 Personen. Demnach hätte die Personengruppe bei der Einheit, die einen Tag vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) eigentlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, auch den Platz betreten. Lautstark hätten die Anhänger der Hertha ihren Unmut und ihre Unzufriedenheit mitgeteilt. Die Polizei wurde zwar gerufen, musste aber nicht eingreifen. Einige Spieler sowie Trainer Tayfun Korkut sollen von den vermeintlichen Ultras auch direkt angesprochen worden sein.

Am Mittwoch war Hertha im DFB-Pokal durch ein 2:3 gegen Stadtrivale 1. FC Union ausgeschieden und spielt auch als 13. in der Bundesliga weit unter den Erwartungen. Nach dem Aus im Achtelfinale war zuletzt am Trainingsgelände bereits ein großes Plakat mit der Aufschrift “SCHANDE!” an einem Zaun aufgetaucht.

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