DOSB zieht Bilanz: Zufrieden, aber weniger breit aufgestellt

Peking (dpa) – Der Deutsche Olympische Sportbund ist mit dem Abschneiden bei den Winterspielen in Peking zufrieden. “Das Ergebnis ist gut für das Team D”, bilanzierte Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig. “Es hat sich gut präsentiert und wir haben für Begeisterung in Sportdeutschland gesorgt.”

Vor den letzten beiden Wettkampftagen lag Deutschland im Medaillenspiegel hinter Norwegen und vor den USA auf Platz zwei. An die Zahl der Edelplaketten bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang, von wo die deutschen Athleten 31 Medaillen mit nach Hause brachten, wird der DOSB in China aber nicht mehr heranreichen können.

Die gute Bilanz ist vor allem den Rodlern, Skeleton- und Bobfahrern zu verdanken, die mehr als die Hälfte der Medaillen im Eiskanal von Yanqing holten. Alle weiteren Erfolge steuerten die Athleten des Deutschen Skiverbandes bei. “Sicherlich sind wir weniger breit aufgestellt als vor vier Jahren in Südkorea, wo sich fünf Verbände an der Medaillenbilanz beteiligen konnten”, sagte Schimmelpfennig.

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