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Samstag, Juli 2, 2022

Champions-League-Endspiel: Stadion-Premiere für Popstar und Kurioses rund ums Finale

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Paris (dpa) – Ein Star, der erstmals in seinem Leben im Stadion ist, ein Schiedsrichter mit eigenem “Fanclub” oder ein Ball, der keine Farben trägt, dafür aber eine Friedens-Botschaft.

Das Champions-League-Finale zwischen dem FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp und Real Madrid mit Mittelfeldspieler Toni Kroos am heutigen Samstag (21.00 Uhr/ZDF und DAZN) in Paris bietet einige kuriose Randgeschichten.

Camila Cabello heißt der Star der kleinen Eröffnungszeremonie – und für den Grammy-nominierten Popstar wird es ein ganz besonderer Tag. Die 25-Jährige war nämlich nach eigener Aussage noch nie bei einem Spiel im Stadion. “Fußball ist mit Abstand mein Lieblingssport”, sagte die Sängerin mit kubanisch-amerikanischen Wurzeln trotzdem: “Es ist der einzige Sport, den ich anschaue, bei dem ich weiß, was los ist und den meine Familie mag. Ich wollte schon ein paar Mal zu Spielen gehen, aber das ging dann mit meinen Terminen nicht – es ist also mein erstes Spiel und ich freue mich richtig.” Ihr Wunsch für ihre Stadionpremiere: Ein Elfmeterschießen. “Ich hoffe, dass es dramatisch wird, weil ich es nicht mag, wenn es gleich 0:3 steht und man weiß, was passieren wird.”

Es ist gut möglich, dass am Samstag auch bei der ein oder anderen Entscheidung des Schiedsrichters Jubel ausbrechen wird. Der Grund: Der Unparteiische Clément Turpin ist Franzose und hat somit ein Heimspiel. Laut UEFA hat der 39-Jährige aus dem Burgund sogar seinen eigenen “Fanclub” dabei. Immerhin: Seine Frau, seine drei Kinder, seine Eltern, sein Bruder und sein erster Schiedsrichter-Ausbilder werden auf jeden Fall im Stadion sein.

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