BR Volleys rechnen in Spiel zwei mit mehr Widerstand

Ihre Aufgabe zum Start ins Playoff-Viertelfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft bewältigten die Berlin Volleys mühelos. Doch am 3:0 (25:17, 25:13, 25:19)-Heimsieg am Sonntag gegen die Grizzlys Giesen hatte auch die personelle Misere beim Gegner einen gewichtigen Anteil. “Giesen war durch Corona und einige andere Ausfälle deutlich geschwächt”, gab Volleys-Diagonalangreifer Marek Sotola zu bedenken.

Die Berliner können am Samstag im Rückspiel in Hildesheim mit einem weiteren Sieg die Playoff-Serie Best of three bereits vorzeitig beenden und ins Halbfinale einziehen.

Nur acht spielfähige Akteure standen Gäste-Trainer Itamar Stein für das Spiel in Berlin zur Verfügung. “Mit ihrem schmalen Aufgebot hat Giesen das Möglichste getan”, zollte Volleys-Mittelblocker Georg Klein dem Kontrahenten Respekt. Jedoch hatte der deutsche Meister vor der Saison-Rekordkulisse von 2524 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle das Spielgeschehen jederzeit unter Kontrolle. Marek Sotola ahnt indes: “Das zweite Spiel bei den Giesenern und vor den vielen Fans dort wird deutlich schwieriger.” Dann wird sich auch die Personallage bei den Niedersachsen etwas entspannt haben.

Bei den BR Volleys vertraute Trainer Cedric Enard überwiegend seiner Stammformation. Lediglich Mittelblocker Nehemiah Mote wurde geschont, und im dritten Satz kam auf der Diagonalposition Marek Sotola für den derzeit etwas verkrampft spielenden Benjamin Patch. Sotola fand schnell rein ins Spiel und steuerte noch sieben Punkte zum Sieg bei.

Am Mittwoch wartet nun auf die BR Volleys eine weitaus größere Herausforderung. Dann will die Mannschaft im Rückspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen Itas Trentino das Unmögliche möglich machen und am Ende über einen Golden Set die 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel ausbügeln. “Diesem Match fiebern wir alle entgegen”, verkündet Sotola.

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