Zwei Unfälle in einer Nacht
A7 Richtung Hamburg gesperrt – Polizei hat denselben Verdacht
22.10.2026 – 10:13 UhrLesedauer: 1 Min.
Erst kollidiert ein Auto mit einem Begleitfahrzeug, dann fährt ein Lastwagen auf einen Schwertransport auf. Ein Fahrer wird verletzt.
Auf der A7 in Richtung Hamburg geht am Donnerstagmorgen nach zwei Unfällen vorerst nichts mehr. Zwischen Bad Bramstedt und Kaltenkirchen ist die Autobahn vollständig gesperrt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei könnte in beiden Fällen Übermüdung die Ursache gewesen sein.
Die Unfälle ereigneten sich in der Nacht gegen 1.40 Uhr. Zunächst kollidierte ein 46 Jahre alter Autofahrer mit einem Begleitfahrzeug eines Schwertransports. Der Mann soll am Steuer kurz eingeschlafen sein. Sein Wagen war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Lastwagen fährt ungebremst auf Schwertransport auf
Durch den ersten Unfall musste der Schwertransport abbremsen. Ein nachfolgender Lastwagen fuhr daraufhin ungebremst auf ihn auf. Auch bei dem 34 Jahre alten Lkw-Fahrer vermutet die Polizei Übermüdung als Ursache. Er erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus.
Sowohl der Lastwagen als auch der Schwertransport waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Gegen beide Fahrer leitete die Polizei Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ein.
Auch Auffahrt bei Bad Bramstedt gesperrt
Für die Bergung der Fahrzeuge und die anschließende Reinigung der Fahrbahn bleibt die A7 in Richtung Hamburg gesperrt.
Auch die Auffahrt an der Anschlussstelle Bad Bramstedt kann derzeit nicht genutzt werden, da dort weitere Schwertransporte nicht weiterfahren können. Wie lange die Sperrung dauert, ist bislang unklar.
