Sperrung für vier Wochen wegen Baustelle

Ventilatoren werden erneuert

Rheinufertunnel wird für vier Wochen voll gesperrt


Aktualisiert am 15.01.2026 – 18:38 UhrLesedauer: 2 Min.

Der Rheinufertunnel in Düsseldorf (Archivbild): Im Frühjahr steht eine mehrwöchige Sperrung an. (Quelle: Michael Kneffel/imago-images-bilder)

Die Erneuerung der Axialventilatoren im Rheinufertunnel führt im Frühjahr zu einer vierwöchigen Vollsperrung. Die Kosten für die Maßnahme sind gestiegen.

Schlechte Nachricht für Autofahrer in Düsseldorf: Der rund zwei Kilometer lange Rheinufertunnel muss im Frühjahr für mehrere Wochen voll gesperrt werden. In einer Vorlage an die Politik berichtet die Verwaltung von einer vierwöchigen Vollsperrung, nach aktuellem Planungsstand steht im Zeitraum von März bis Mai eine Baustelle über insgesamt zehn Wochen an. Grund ist der Austausch der Axialventilatoren im Rheinufertunnel.

Eigentlich sollten diese Arbeiten bereits im Frühjahr 2025 stattfinden. Die Pläne änderten sich aber um ein Jahr, weil damals auf einmal nur noch Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen über die marode Josef-Kardinal-Frings-Brücke fahren durften. Damit insbesondere die Erreichbarkeit des Düsseldorfer Hafens sichergestellt war und alle verkehrlichen Interessen berücksichtigt wurden, findet der Austausch der Axialventilatoren erst jetzt nach der Akutsanierung der Rheinbrücke statt.

So wird es jetzt bald erst ernst: Etwa vier Wochen vor der Vollsperrung des Rheinufertunnels wird laut Verwaltung mit den vorbereitenden Arbeiten – Baustelleneinrichtung und vorbereitende Arbeiten im Betriebsgebäude – auf der Rheinuferpromenade begonnen. Dann nach der vierwöchigen Vollsperrung werden nachlaufende Arbeiten im Bereich der Rheinuferpromenade für weitere rund zwei Wochen stattfinden. Abgestimmt wurde die Terminplanung mit den Veranstaltern von geplanten Großveranstaltungen im Jahr 2026 und mit den Parkhausbetreibern (Zu- und Abfahrten innerhalb des Tunnels).

Auch wegen der zeitlichen Verschiebung der Baumaßnahme um ein Jahr entstanden bei dem Projekt weitere Kosten (etwa für Einlagerungskosten, Optimierung der Schaltanlagen, Anpassung der Verkehrsführung, systembedingte Änderungen und Erhöhung der Bauüberwachungskosten). Die gesamten Mehrkosten betragen insgesamt rund 1,22 Millionen Euro, sodass sich die Gesamtkosten nun auf 4,56 Millionen Euro belaufen.

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