Spektakel im Traditionsduell – Nürnberg furios gegen KSC

2. Bundesliga, 22. Spieltag

Spektakel im Traditionsduell: Nürnberg furios gegen Karlsruhe


Aktualisiert am 13.02.2026 – 20:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Dreierpack: Nürnbergs Zoma (li.) jubelt mit Teamkollege Nzingoula. (Quelle: IMAGO/Sportfoto Zink / Daniel Marr/imago-images-bilder)

Der „Club“ spielt sich gegen den KSC zeitweise in einen Rausch und siegt am Ende hoch. Zwei andere Klubs mit großen Namen treten dagegen auf der Stelle.

Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg hat sich der 1. FC Nürnberg eindrucksvoll zurückgemeldet: Die Franken siegten zum Auftakt des 22. Spieltags mit 5:1 (3:0) im Traditionsduell gegen den Karlsruher SC und klettern zumindest vorübergehend auf Platz 8 der Tabelle.

Julian Justvan (25., 28.) und der überragende Mohamed Ali Zoma (41., 50., 65.) trafen für die zeitweise berauscht aufspielende Mannschaft von Trainer Miroslav Klose, Marvin Wanitzek (58., Foulelfmeter) erzielte nur den Ehrentreffer für schwache Karlsruher. Mit dem achten Saisondreier überholte der diesmal auftrumpfende „Club“ den extrem behäbigen KSC in der Tabelle und liegt mit nun 29 Punkten zumindest vorübergehend auf Rang acht.

Nach langem Hin und Her hatte der FCN am Donnerstag bekannt gegeben, dass Trainer Miroslav Klose auch über den Sommer hinaus an der Seitenlinie stehen wird. Man wolle den „Club weiterentwickeln und von Dingen, die in der Vergangenheit nicht gut gelaufen sind, lernen“, erneuerte Klose sein Vorhaben vor der Partie ohne konkret zu werden.

Fünf Veränderungen nahm der Weltmeister von 2014 im Vergleich zur knappen 1:2-Niederlage in Paderborn vor, Adriano Grimaldi rückte unter anderem in die Startelf und legte beide Treffer von Justvan vor. Im Anschluss an die Justvan-Show wurde Zoma zum Hauptprotagonisten. Wanitzek traf vom Punkt zum zwischenzeitlichen 4:1.

Im schwachen Duell der Zweitliga-Abstiegskandidaten gegen Preußen Münster kam die Fortuna am Freitagabend nach drei Heimsiegen in Serie nicht über ein 0:0 hinaus. Noch brenzliger ist die Lage für Münster, das acht Spiele in Folge sieglos ist und zwei Punkte hinter den Düsseldorfern liegt.

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