
Dämpfer für CDU-Wirtschaftsflügel
SPD kann in Umfrage aufholen
06.02.2026 – 00:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Union hat in der neuesten Sonntagsfrage an Zustimmung verloren, während die SPD zulegt. Die AfD bleibt zweitstärkste Kraft.
Die Union hat in einer neuen Umfrage an Zustimmung verloren. CDU/CSU kämen bei einer Wahl auf 26 Prozent, zwei Punkte weniger als Anfang Januar, während die SPD um zwei Punkte auf 15 Prozent zulegte. Zweitstärkste Kraft wäre dem „Deutschlandtrend“ zufolge die AfD mit 24 Prozent. Die Grünen verharrten bei 12 Prozent, die Linke käme auf 10 Prozent.
BSW und FDP lägen unverändert bei jeweils drei Prozent und würden den Einzug in den Bundestag verpassen. Grundlage der Angaben ist der ARD-„Deutschlandtrend“ von Infratest dimap. Insgesamt gibt die Bundesregierung in den Augen der Befragten kein gutes Bild ab. Mit der Arbeit der Regierung sind aktuell 21 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden, 78 Prozent hingegen sind weniger oder gar nicht zufrieden.
Weitere 78 Prozent zeigten sich weniger oder gar nicht zufrieden. Die Befragung für den repräsentativen ARD-„Deutschlandtrend“ erfolgte unter 1.319 Wahlberechtigten, die Fehlertoleranz liegt bei plus/minus zwei bis drei Prozentpunkten.
Gefragt wurden die Teilnehmer auch nach Wirtschaftsthemen wie den jüngsten Vorschlag nach einer neuen Teilzeitregelung nur für Menschen mit Kindern und zu pflegenden Angehörigen. Für zwei von drei Deutschen (66 Prozent) geht dieser Vorschlag in die falsche, für 30 Prozent in die richtige Richtung.
Mehrheitlich abgelehnt wird der Vorschlag des CDU-Wirtschaftsflügels aber nicht nur von Anhängern der Linken (86 Prozent), Grünen (84 Prozent), SPD (64 Prozent) und AfD (63 Prozent) sondern auch von den eigenen Partei-Anhängern (56 Prozent); für vier von zehn Unions-Anhängern (41 Prozent) ist der Vorschlag akzeptabel. Der CDU-Wirtschaftsflügel hat bereits reagiert und den Antragstext für den Parteitag abgeschwächt: Es geht jetzt um Menschen, die in Teilzeit arbeiten und gleichzeitig Sozialleistungen beziehen.