Lange Schlangen vor Deutschem Museum

Die Sonnenfinsternis steht vor der Tür – doch viele Menschen haben sich offenbar noch nicht um die erforderliche Schutzbrille gekümmert, um das Himmelschauspiel gefahrlos beobachten zu können. Viele Optiker haben keine Spezialbrille mehr vorrätig. Im Deutschen Museum im München soll es Gerüchten zufolge noch welche geben. Sofort bildeten sich lange Schlangen von Menschen, die auf den letzten Drücker noch eine Schutzbrille erhalten wollen.

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Wetterdienst sieht gute Voraussetzungen

Die Sonnenfinsternis wird am Abend Menschen in Europa und anderen Teilen der Erde in ihren Bann ziehen. Dank eines Hochdruckeinflusses wird dies laut Deutschem Wetterdienst „fast landesweit hervorragend zu beobachten sein“. Auch weite Teile Kanadas, der Norden der USA und der Nordwesten Afrikas erleben eine partielle Sonnenfinsternis.

Spezialbrillen: Optiker warnen vor Engpässen

Wer das Himmelsschauspiel beobachten möchte, benötigt den richtigen Augenschutz – ansonsten kann es zu Augenschäden kommen. Doch inzwischen kann die Suche nach einer geeigneten Sonnenfinsternis-Brille schwierig werden. Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) berichtet, dass viele Betriebe zwar entsprechende Brillen anböten, dass diese wegen der offenbar hohen Nachfrage aber teilweise schon ausverkauft seien. Allerdings lässt sich mit nur wenigen Materialien eine Lochkamera (Camera Obscura) bauen, mit der sich das Spektakel gefahrlos verfolgen lässt.

Zu diesen Uhrzeiten können Sie die Sonnenfinsternis sehen

Für die meisten Orte in Deutschland beginnt die partielle Sonnenfinsternis gegen 19.20 Uhr und endet gegen 21 Uhr bei Sonnenuntergang. Bis zu rund 90 Prozent der Sonne werden hierzulande vom Neumond bedeckt.

Die Übersicht zeigt, wo die partielle Sonnenfinsternis in welchem Maße zu sehen ist.
Die Übersicht zeigt, wo die partielle Sonnenfinsternis in welchem Maße zu sehen ist. (Quelle: t-online/ak)

Dieser Mann ist Jäger der Sonnenfinsternis

Rainer Kresken beim Betrachten einer totalen Sonnenfinsternis in Chile im Dezember 2020. (Quelle: privat/t-online)

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