Sondermodell zum Ende des Roadsters

Schluss mit Roadster?

BMW läutet das Ende des Z4 ein


26.11.2025 – 13:15 UhrLesedauer: 2 Min.

BMW Z4 „Final Edition“: Das aktuelle Modell ist seit 2018 auf dem Markt. (Quelle: BMW)

Seit über 20 Jahren ist der Z4 fester Bestandteil der BMW-Modellpalette. 2026 ist Schluss – doch vorher gibt es noch eine Sonderedition.

Seit 2002 hat BMW den Z4 im Programm, die aktuelle Generation ist seit 2018 auf dem Markt. Nun endet die Geschichte des zweisitzigen Roadsters: Im März 2026 stellt BMW die Produktion ein. Zum Abschied legt der Hersteller eine „Final Edition“ auf, ohne festgelegte Stückzahl, aber nur für einen kurzen Bestellzeitraum. Der Z4 ist übrigens nicht das einzige Modell, das BMW einstellt.

Äußerlich ist die „Final Edition“ an der exklusiven Lackierung „Frozen Matt Black“ zu erkennen. Die Farbe bleibt dem Sondermodell vorbehalten und wird mit dem M-Hochglanz-Shadowline-Paket kombiniert. Für Kunden, die mit mattem Schwarz wenig anfangen können, stehen alternativ andere Farbtöne kostenfrei zur Auswahl.

Serienmäßig verbaut BMW bei der „Final Edition“ eine M-Sportbremsanlage mit rot lackierten Bremssätteln – ein Detail, das optisch zum Innenraum passt: Dort setzt BMW auf eine dunkle Leder-/Alcantara-Ausstattung, durchzogen von roten Kontrastnähten. Diese finden sich an Sitzen, Instrumententafel, Mittelkonsole und Türverkleidungen wieder. Ein M-Sportlenkrad mit farblich passender Naht und spezifisch gravierte Einstiegsleisten ergänzen das Paket.

Die „Final Edition“ ist mit allen drei Antriebsvarianten erhältlich: Der Z4 sDrive20i leistet 197 PS, der Z4 sDrive30i kommt auf 258 PS, das Topmodell Z4 M40i bringt es auf 340 PS aus einem Reihensechszylinder.

Das Editionspaket kostet 4.200 Euro – vorausgesetzt, das M-Sportpaket ist bereits an Bord. Das ist beim 30i und beim M40i serienmäßig der Fall. Beim 20i hingegen muss es mit 3.200 Euro zusätzlich gebucht werden, womit sich der Gesamtaufschlag auf 7.400 Euro summiert. Die Basispreise starten laut „Auto Motor und Sport“ bei 50.700 Euro.

Mit dem Z4 führte BMW eine lange Tradition offener Zweisitzer fort. Bereits der Z3, gebaut von 1995 bis 2002, hatte eine treue Fangemeinde. Der erste Z4 erschien 2002, gebaut wurde er im US-Werk Spartanburg. Charakteristisch waren eine lange Motorhaube, ein kurzes Heck und eine tiefe Sitzposition – klassische Roadster-Proportionen. Die zweite Generation (ab 2009) brachte ein klappbares Hardtop und mehr Komfort, während BMW bei der dritten Generation (seit 2018) wieder auf ein Stoffverdeck setzte.

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