So zieht das DHB-Team ins Halbfinale ein

„Wir können alles verlieren“

So zieht Deutschland ins EM-Halbfinale ein


27.01.2026 – 10:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Renārs Uščins, Miro Schluroff und Juri Knorr (v. l. n. r.): Die Deutschen haben den ersten Matchball vergeben. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch)

Die deutschen Handballer gehen mit großem Druck in das Hauptrundenfinale gegen Frankreich. Denn es geht es um den Einzug ins Halbfinale.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht bei der EM vor einem „Alles oder nichts“-Spiel. Durch die 26:31-Pleite gegen Weltmeister Dänemark hat das Team von Bundestrainer Alfred Gíslason den ersten Matchball für den Einzug ins Halbfinale verspielt. Nun ist die DHB-Auswahl wie schon gegen Spanien in der Vorrunde in einer prekären Lage, hat den Ausgang vor dem letzten Hauptrunden-Duell gegen Frankreich am Mittwoch (ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online) aber in der eigenen Hand.

„Das wird ein heißer Tanz, auf den sich alle freuen können“, prophezeite Renārs Uščins und versprach: „Wir gehen die Aufgabe mit viel Mut an und werden mit breiter Brust Vollgas geben.“ Und das muss Deutschland auch, wenn es in die Runde der letzten vier Mannschaften einziehen will.

Denn die Ausgangslage ist klar: Aktuell führt Dänemark die Tabelle an, das DHB-Team steht punktgleich auf dem zweiten Rang (sechs Punkte), direkt dahinter liegt Frankreich (vier Zähler). Nur die zwei besten Teams kommen weiter.

Rückraumspieler Nils Lichtlein sagte aufgrund der Ausgangslage: „Wir können alles gewinnen oder alles verlieren“ – so wie bei den Sommerspielen 2024. Da lag die DHB-Auswahl im Olympia-Viertelfinale sechs Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit gegen Frankreich mit einem Tor hinten – bei Ballbesitz des Gegners.

Der Rest ist Sportgeschichte: Julian Köster fing den Anwurf von Frankreichs Dika Mem ab, bediente Uščins, der zum Ausgleich traf. In der Verlängerung hatte Deutschland das bessere Ende für sich und holte später Silber. Ein gutes Omen für Mittwoch?

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