So wendet sich die Sparkasse an ihre Kunden

Nach spektakulärem Coup

Sparkasse wendet sich direkt an Kunden


Aktualisiert am 31.12.2025 – 15:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Polizeieinsatz an der Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen-Buer, nachdem wartende Kunden versucht hatten in die Bank zu gelangen. (Quelle: Christoph Reichwein/dpa)

Es werden immer neue Details zu dem Coup in Gelsenkirchen bekannt. Nun äußern sich auch Vertreter der Bank – und bitten um Entschuldigung.

Nach dem spektakulären Coup in einer Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen haben sich Vertreter der Bank geäußert. Wie Pressesprecher Frank Krallmann vor Medienvertretern erklärte, tue der Sparkasse der Vorfall „unendlich leid“.

Gleichzeitig überbrachte er den Bankkunden eine Hiobsbotschaft: Besitzer von Schließfächern sollten davon ausgehen, dass auch sie Opfer des Einruchs geworden sind. Wie die Sparkassen-Filiale auf ihrer Website schreibt, seien von den Tätern mehr als 95 Prozent der Schließfächer aufgebrochen worden.

Der Banksprecher erklärte, dass sich die Täter Zugang über Archivbereiche der Sparkasse verschafft hätten. Fragen dazu, inwieweit der Einbruch durch Nachlässigkeiten der Sparkasse ermöglicht worden wäre, wich er aus.

Den Einbruch in die Sparkassen-Filiale im Stadtteil Buer hatten Einsatzkräfte am frühen Montagmorgen entdeckt. Nach jetzigem Kenntnisstand drangen die Täter durch mehrere Türen in die Bank ein – schließlich arbeiteten sie sich mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum der Bank vor.

Wie Krallmann erklärte, bietet die Sparkasse an, für die Kunden Anzeige bei Polizei zu erstatten. Werte bis zu 10.300 Euro seien durch die Versicherung der Bank abgesichert, die Kunden müssten dafür den Inhalt ihrer Schließfächer belegen.

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