So verlief der zwölfte Tag für Deutschland im Überblick

Olympia 2026 am Mittwoch

So verlief der zwölfte Tag für Deutschland


Aktualisiert am 18.02.2026 – 22:01 UhrLesedauer: 3 Min.

Franziska Preuß verpasste auch in ihrem letzten Biathlon-Rennen eine Medaille. (Quelle: Sascha Fromm/imago-images-bilder)

Am zwölften Tag der Olympischen Spiele 2026 gab es Wettbewerbe, bei denen für Deutschland einiges möglich war. Die Chancenauswertung im Überblick.

Aus deutscher Sicht waren die Augen im Vorfeld besonders auf den Slalom und die deutschen Biathletinnen gerichtet. Am Ende waren es aber überraschend die Skilangläuferinnen, die eine Medaille holten.

10 und 13.30 Uhr – Ski Alpin: Slalom Frauen Lauf 1 und 2

Mikaela Shiffrin hat endlich Gold gewonnen: Die derzeit weltweit erfolgreichste Skifahrerin hat im Slalom alle ihre Stärken ausgespielt und den Hang in beiden Läufen schulbuchmäßig gemeistert. Lena Dürr hatte nach dem ersten Lauf ebenfalls eine gute Ausgangsposition für einen Podestplatz, sie war als Zweite ins Ziel gekommen. Im zweiten Lauf passierte das Unfassbare: Dürr fädelte direkt im ersten Tor ein und schied aus. Emma Aicher startete im zweiten Lauf relativ aussichtslos von Platz 8, am Ende wurde es der neunte Rang.

11.45 Uhr – Skilanglauf: Team Sprint Freistil Frauen Finale

Bronze für Laura Gimmler und Coletta Rydzek: Die beiden Skilangläuferinnen kamen hinter Jonna Sundling und Maja Dahlqvist aus Schweden und Nadja Kälin/Nadine Fähndrich aus der Schweiz aufs Podest. Im Team Sprint müssen zwei Athletinnen pro Team im Wechsel jeweils drei Runden laufen, die 1,5 Kilometer lang sind. Rydzek setzte sich mit einem starken Schlussspurt um Platz drei knapp vor Norwegen durch. Für Rydzek und Gimmler ist es die erste Olympia-Medaille und der größte Erfolg ihrer Karriere. Im Ziel wurde Rydzek von ihrem älteren Bruder Johannes empfangen, der bei früheren Olympischen Spielen insgesamt vier Medaillen gewonnen hat.

12.10 Uhr – Eishockey: Slowakei – Deutschland

Der Traum vom Halbfinale ist vorbei: Die vermeintlich beste deutsche Eishockey-Nationalmannschaft schied heute im Spiel gegen die Slowakei aus. 6:2 lautete der Endstand. Hatte die Partie zunächst ausgeglichen begonnen, wurden die Slowaken in der Folge zum erwartet schwierigen Gegner. Das Team kam besser ins Spiel und ging mit einer Führung in die erste Pause. Im zweiten Drittel führten drei Treffer zum 4:0, bevor Deutschland den Anschlusstreffer zum 4:1 erzielte. In den letzten zwanzig Minuten änderte sich an der Überlegenheit der Slowakei wenig, zwei weitere Treffer kamen ins deutsche Tor. Dem hatte die DEB-Auswahl nur noch einen Treffer entgegenzusetzen.

14.45 Uhr – Biathlon: 4 × 6 Kilometer Staffel Frauen

Dabei hatte Julia Tannheimer als Erste gut vorgelegt, null Fehler im ersten Schießen, zwei Nachlader im zweiten. Sie konnte als Zweite hinter Schweden an Franziska Preuß übergeben. Die kam als Dritte zum Liegendschießen, in dem sie fünfmal traf und in Führung ging. Aber das Stehendschießen wurde wieder zum Problem: Für zwei Schießfehler langten drei Nachlader nicht. Eine Scheibe blieb stehen und Preuß musste in die Strafrunde. Als 11. übergab sie an Janina Hettich-Walz, die insgesamt drei Nachlader hatte und dennoch als 5. an Vanessa Voigt übergab. Die Top-Schützin legte liegend eine Null-Fehler-Serie hin und leistete sich auch stehend keine Fehler, aber der Abstand nach vorn war zu groß, als dass sie auf der letzten Runde noch hätte eingreifen können.

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