Entscheidend für den Antrieb

Dieses Bauteil sollten Sie an E-Bikes gründlich checken


Aktualisiert am 06.04.2026 – 10:01 UhrLesedauer: 4 Min.

Der Akku eines E-Bikes: Er gehört beim Gebrauchtkauf gründlich geprüft. (Quelle: www.flyer-bikes.com | pd-f)

Der Akku gehört zu den wichtigsten Teilen eines E-Bikes. Wie Sie beim Gebrauchtkauf erkennen, ob mit dem Stromspeicher alles in Ordnung ist.

Beim Kauf eines gebrauchten E-Bikes sollte er eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für ein Fahrrad spielen: der Akku. Denn ohne ihn geht nichts. Das Pedelec wäre ansonsten nur ein Fahrrad mit Zusatzgewicht durch Motor und Co. Ein gut gepflegter Akku kann jahrelang problemlos Antriebsenergie liefern – doch ein saftloses Exemplar umso mehr für Ärger sorgen. Darauf sollten Sie vor allem achten, wenn Sie ein gebrauchtes Fahrrad kaufen wollen.

Die Lebensdauer eines E-Bike-Akkus wird oft in Ladezyklen gemessen – das sind vollständige Ladungen des Akkus. Mit der Zeit verliert jeder Akku an Kapazität – das ist normal und unvermeidlich. Allein durch die Lagerung gehen, je nach Hersteller, 0,5 bis 3,0 Prozent an Leistung pro Jahr verloren.

In der Regel hält ein Akku zwischen 500 und 1.000 Ladezyklen durch, was je nach Nutzungshäufigkeit und Beanspruchung zwei bis fünf Jahren entspricht. Jedoch dürfte ein Akku, der bei Zimmertemperatur aufbewahrt wird, einen besseren Zustand haben als einer, der Extremtemperaturen und Tiefenentladungen ausgesetzt wurde. Von einem verschlissenen Akku bei einem E-Bike spricht man, wenn nur noch 30 Prozent der ursprünglichen Kapazität vorhanden sind.

Es gibt verschiedene Methoden, den Zustand eines E-Bike-Akkus zu überprüfen. Einige Hersteller bieten spezielle Tools und Software an, mit denen man den Zustand des Akkus auslesen kann. Diese Diagnosetools liefern oft detaillierte Informationen über die verbleibende Kapazität und den allgemeinen Zustand des Akkus. Hersteller wie Bosch haben die Möglichkeit, das Alter des Akkus mithilfe einer auf dem Akku vermerkten Nummer online abzufragen. So erhalten Sie zumindest eine grobe Idee, wie lange der Akku noch hält.

Sie können auch die Spannung und Kapazität messen. Manche E-Bikes zeigen die Kapazität sogar auf dem Fahrradcomputer an. Wenn nicht, können Sie zu folgenden Methoden greifen – allerdings ist hier etwas technisches Wissen gefragt:

Die Spannung eines E-Bike-Akkus lässt sich relativ einfach mit einem Multimeter überprüfen.

Die Messung der Kapazität ist etwas komplizierter, da sie nicht direkt mit einem einfachen Gerät wie einem Multimeter durchgeführt werden kann. Hier sind die gängigen Methoden:

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