
Große Auswertung
Das kosten Ferienunterkünfte im Sommerurlaub 2026
23.01.2026 – 14:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Preise für Ferienunterkünfte in Europa variieren 2026 erheblich. Wer clever plant und flexibel ist, kann Übernachtungskosten sparen.
Während draußen noch Schnee liegt, denken viele bereits an Sommer und Sonne, Meer und Erholung. Doch wer seinen Sommerurlaub 2026 nicht in einem Hotel verbringen will, sondern eher auf individuelleren Urlaub im Ferienhaus steht, sollte rechtzeitig planen – und Preise vergleichen.
Denn wie der Sommer-Preisindex 2026 des Ferienhaus-Portals Holidu zeigt, unterscheiden sich die Übernachtungskosten in Europa deutlich, je nach Land, Region und Saison. Wer geschickt bucht, kann mehrere Hundert Euro sparen.
In der Hochsaison zählen vor allem die klassischen Mittelmeerziele zu den teuersten Regionen. Auf Mallorca kostet eine Nacht im Ferienhaus durchschnittlich 379 Euro, an Hotspots wie der Amalfiküste in Italien 355 Euro. Günstiger reisen Urlauberinnen und Urlauber dagegen in weniger überlaufene Regionen wie Sizilien (150 Euro), der Costa Brava (210 Euro) oder den französischen Vogesen (117 Euro).
Besonders preissensibel zeigt sich Osteuropa: In Ländern wie Tschechien oder Ungarn finden Reisende auch zur Hauptreisezeit noch bezahlbare Ferienwohnungen. In Istrien liegt der Durchschnittspreis bei 207 Euro pro Nacht – ein gutes Stück unter dem europäischen Schnitt.
Quelle: Auswertung von Holidu, bezogen auf Ferienhäuser und -wohnungen.
In Deutschland hängt der Preis stark von der Lage ab. An Nord- und Ostsee sind Ferienwohnungen besonders gefragt – und teuer: Sylt führt das Ranking mit 349 Euro pro Nacht an. An der Nordsee zahlen Reisende im Schnitt 233 Euro, an der Ostsee 166 Euro. Günstiger ist der Urlaub im Binnenland. Im Schwarzwald kostet die Nacht 133 Euro, im Sauerland 125 Euro. Den niedrigsten Durchschnittspreis bietet der Harz mit 115 Euro.
Ein entscheidender Faktor bei der Urlaubsplanung ist der Zeitraum. In der Nebensaison lassen sich in vielen Regionen rund 18 Prozent der Übernachtungskosten sparen – in Einzelfällen sogar bis zu 43 Prozent. Besonders groß ist das Sparpotenzial auf Menorca, Bornholm oder an der Costa Brava. Auch auf Usedom (–43 Euro) und Rügen (–39 Euro) zahlt sich Flexibilität aus.