
Fußballklub setzt ein Zeichen
Auf diese Krebs-Warnzeichen sollten junge Männer besonders achten
11.02.2026 – 15:45 UhrLesedauer: 3 Min.
Krebs trifft nicht nur ältere Menschen. Hodenkrebs ist besonders unter jungen Männern verbreitet. Woran man den bösartigen Tumor erkennt.
Hodenkrebs kommt im Vergleich zu anderen Krebsarten selten vor. Für Männer zwischen 20 und 40 Jahren stellt er jedoch laut dem Zentrum für Krebsregisterdaten die häufigste bösartige Krebserkrankung dar. Das Problem: Die Erkrankung verursacht im frühen Stadium meist kaum Schmerzen. Daher bleiben die Warnzeichen der Krebserkrankung oft lange unbemerkt oder werden verdrängt.
„Umso wichtiger ist es, die eigenen Hoden regelmäßig abzutasten. Empfohlen wird eine Selbstuntersuchung etwa einmal im Monat“, erklärt Aurelia Tegtmeyer, Ärztin im Kompetenzteam Medizin der KKH. Die Krankenkasse unterstützt den Aktionsspieltag von Borussia Dortmund am 13. Februar 2026 als exklusiver Gesundheitspartner. Rund um das Bundesligaspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 wollen der Verein und die Krankenkasse das Thema Hodenkrebs unter dem Motto „Mehr #Ballkontrolle, Männer!“ aus der Tabuzone holen und rufen junge Männer dazu auf, selbst aktiv für die eigene Gesundheit zu werden.
Hodenkrebs ist ein bösartiger Tumor. In fast allen Fällen entsteht Hodenkrebs aus dem sogenannten Keimzellgewebe. In diesem Gewebe bilden sich die Samenzellen. Fachleute sprechen deshalb meist von einem Keimzelltumor. Etwa 95 Prozent aller Hodentumoren gehören zu dieser Gruppe. Selten entsteht der Krebs im Bindegewebe des Hodens, den Samenleitern oder dem Hodensack.
Pro Jahr erkranken etwa neun von 100.000 Männern neu. Trotz dieser vergleichsweise geringen Zahl stellt die Erkrankung bei jungen Männern zwischen 20 und 40 Jahren die häufigste Krebsart dar. Die Heilungschancen sind bei dieser Krebserkrankung allerdings sehr gut: 96 von 100 Betroffenen überleben die Erkrankung. Dabei gilt: Je früher der Krebs entdeckt und behandelt wird, desto besser fällt die Prognose aus.