Winterzeit

Das sollten Katzenbesitzer bei starker Kälte beachten


Aktualisiert am 07.01.2026 – 09:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Katzen kommen dank ihres Fells in der Regel gut mit Kälte zurecht. Aber Streusalz und Split machen ihnen zu schaffen. (Quelle: KH/imago-images-bilder)

Katzen frieren im Winter weniger schnell als Menschen. Trotzdem sollten Sie Ihrem Vierbeiner warme Plätze als Schutz vor Kälte zur Verfügung stellen.

Wenn die Temperaturen sinken, legt sich die Hauskatze ein dickes Fell zu. Friert sie doch einmal, schlüpft sie unter die Bettdecke ihres Menschen oder sucht sich dessen Schoß als Wärmestelle aus. Für Freigänger gibt es solche Optionen oft nicht, und so bedarf es einiger Pflegemaßnahmen.

Der beste Kälteschutz ist ein warmer Platz auf dem kuscheligen Sofa. Nicht jeder Freigänger ist bereit, die Winterzeit ohne Spaziergänge zu verbringen. Lassen Sie Ihre Katze raus, muss sie zu jedem Zeitpunkt einen Weg ins Warme oder zumindest an einen geschützten Ort, etwa einen Schuppen oder Unterstand, finden. Sie können etwa eine Katzenklappe mit Dichtungsring einbauen, um keine wohlige Hauswärme zu verlieren.

So unempfindlich Ihre Samtpfote ist, so problematisch ist Zugluft für sie. Augenentzündungen oder Ohrenschmerzen sind oft die Folge, wenn die Katze zu lange „im Zug“ sitzt. Achten Sie darauf, dass der Schlafplatz Ihrer Katze ein warmer und windstiller Ort ist. Liegen für die Heizung sind sehr begehrt, da der Vierbeiner die Wärme für sich nutzen kann. Vermeiden Sie einen Schlafplatz in der Nähe elektrischer Heizlüfter. Hier entsteht ein warmer Zug, der die Katzenaugen und ihre Ohren reizt.

Durch eine dicke Hornhautschicht schützen sich Katzenpfoten selbst vor Wind und Wetter. Salz und Split auf dem Boden sind aber ein Risiko für den Vierbeiner. Kontrollieren Sie die Pfoten, sobald Ihre Katze nach Hause kommt. Neigt sie zu entzündlichen Veränderungen, reiben Sie die Ballen mit Hirschtalg ein. Das ist ein bekanntes Mittel der Hundepfoten-Pflege und eignet sich auch für Katzen.

Wichtig: Der Stubentiger darf erst wieder nach draußen, wenn der Hirschtalg eingezogen ist. Mit nassen Pfoten droht Erfrierungsgefahr.

Streuner legen sich ein dickes Winterfell zu, und auch Hauskatzen haben die Eigenschaft nicht abgelegt. Die Tiere sind in der Lage, sich selbst vor Kälte zu schützen. Voraussetzung dafür ist, dass sie gesund sind und Zugang zu einem warmen Schlafplatz haben. Kitten und Katzen mit Vorerkrankungen oder im hohen Alter sind sensibler. Lassen Sie die Tiere nicht mehr raus, wenn das Thermometer auf unter fünf Grad fällt.

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