
Beim Wandern und Laufen
So schnürt man Schuhe richtig
Aktualisiert am 05.02.2026 – 06:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Beim Wandern spielt nicht nur die Wahl des passenden Schuhwerks eine entscheidende Rolle, sondern auch die richtige Schnürtechnik. Was Sie wissen sollten.
Die Auswahl des richtigen Wanderschuhs ist nicht einfach – schließlich muss er perfekt passen, damit man guten Halt und Komfort hat und sich zudem keine Blasen reibt. Doch nicht nur der Schuh an sich ist entscheidend.
Auch die Art und Weise, wie man seine Schuhe oder Stiefel schnürt, kann einen beim Laufen unterstützen und Verletzungen, Blasen und Co. vorbeugen. Diese Schnürtechniken sollten Sie kennen.
Um problemlos in die Schuhe zu kommen, sollte man die Schnürsenkel zunächst lockern. Danach ziehen Sie die Schnürsenkel gleichmäßig an, sodass der Schuh fest sitzt, ohne zu drücken. Wichtig ist, dass der Fuß – insbesondere die Ferse – gut im Schuh fixiert ist, um ein Verrutschen zu verhindern.
Falls die Ferse im Schuh hochrutscht, kann die „Heel-Lock“-Technik helfen. Dabei schnürt man den Schuh zunächst bis zum letzten normalen Ösenpaar. Anschließend führt man die Schnürsenkel von außen durch die oberen Ösen, sodass eine Schlaufe entsteht. Dann werden die Schnürsenkel überkreuzt und durch die gegenüberliegende Schlaufe gezogen, bevor man sie festzieht und einen Knoten bindet.
Die meisten Wanderschuhe (speziell die mit höherem Schaft) verfügen über eine Zwei-Zonen-Schnürung. Diese hat den Vorteil, dass man in den zwei Zonen – dem Spann und dem Schaft – die Schuhe unterschiedlich schnüren kann. Dadurch kann die Passform individuell an die Fußform und die Anforderungen des Geländes angepasst werden. Diese Methode ist besonders nützlich, wenn man bergauf und bergab unterwegs ist und den Schuh je nach Situation anpassen möchte: