TV-Abschied
„Bitte nicht sterben lassen“ – München-Tatort spaltet Fans
06.04.2026 – 17:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Auftakt kommt gut an, doch viele Fans bangen um das Ende. In den sozialen Netzwerken mischen sich Begeisterung, Kritik und Abschiedsschmerz.
Die letzte Doppelfolge des Münchner „Tatorts“ hat in den sozialen Netzwerken zahlreiche Reaktionen ausgelöst. Viele Zuschauer zeigen sich nach Teil eins begeistert, zugleich überwiegt die Wehmut über den Abschied von Batic und Leitmayr.
Nach 35 Jahren und 100 gemeinsamen Folgen verabschieden sich Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl aus ihren Rollen. Seit 1991 prägten sie den Münchner „Tatort“ und erreichten laut Bayerischem Rundfunk insgesamt rund eine Milliarde Zuschauer. Die finale Doppelfolge „Unvergänglich“ läuft am Osterwochenende – wie die Geschichte endet, wurde vorab nicht verraten. Teil zwei läuft am Ostermontag, 6. April, um 20.15 Uhr im Ersten.
„Der 1. Teil gestern war richtig gut – jetzt fiebere ich dem 2. Teil entgegen“, schreibt ein Nutzer. Auch andere loben die Folge als „spannend“ und „sehenswert“. Zugleich wird die Dimension des Abschieds deutlich: „Das Ende einer Ära“, kommentiert ein Zuschauer. Mehrfach bedanken sich Fans für die jahrzehntelange Unterhaltung. „Einfach nur dankbar für all die Tatort-Folgen“, heißt es etwa.
Parallel dazu dominiert die Sorge um das Schicksal der beiden Ermittler die Diskussion. „Bitte nicht sterben lassen!“, fordern mehrere Nutzer. Andere äußern genau diese Befürchtung: „Ich habe das schlimme Gefühl, dass einer der beiden im zweiten Teil stirbt.“ Die Unsicherheit darüber, wie die Figuren aus der Serie ausscheiden, steigert die Spannung vor dem Finale zusätzlich.
Neben viel Lob gibt es aber auch Kritik. Besonders häufig wird die Tonqualität bemängelt. „Ton ist leider mal wieder unterirdisch“, schreibt ein Nutzer. Ein anderer schildert: „Wenn die Kommissare sprechen, ist es zu leise – Musik dann zu laut.“ Auch die Entscheidung, die Doppelfolge auf zwei Abende zu verteilen, sorgt für Unmut. „Warum kann man Teil 2 nicht gleich im Anschluss streamen?“, fragt ein Zuschauer.
Insgesamt zeigt sich ein gemischtes, aber intensives Stimmungsbild. Begeisterung über den Auftakt trifft auf Abschiedsschmerz und Nervosität vor dem Finale. „Super und traurig zugleich“, fasst es ein Kommentar zusammen.
