So kommen Sie sicher durch die kalte Jahreszeit

In der kalten und dunklen Jahreszeit ist es für die Sicherheit besonders wichtig, dass alle Scheinwerfer und Lichter am Auto funktionieren. Kontrollieren Sie auch die Bremslichter. Dafür muss eine zweite Person das Bremspedal betätigen. Sollte eine Glühbirne defekt oder das Abblendlicht nicht korrekt eingestellt sein, sollten Sie eine Werkstatt aufsuchen. Das gilt besonders für moderne Scheinwerfer mit Xenon-Leuchten und LED-Lampen.

Besonders im Winter, wenn die Temperatur unter Null Grad sinkt, wird die Autobatterie stark beansprucht. Springt der Motor nicht sofort an, sondern dreht länger, kann dies ein Anzeichen für eine schwächelnde oder nicht ausreichend geladene Batterie sein. Weitere Warnsignale, die auf eine angeschlagene Batterie hinweisen, sind Aussetzer beim Autoradio oder eine schwächelnde Heizung. Durch längere Autofahrten bei konstantem Tempo können Sie die Batterie wieder aufladen. Kommt es dennoch zu den entsprechenden Warnsignalen, sollten Sie die Autobatterie austauschen lassen.

Ab Oktober wird an den Tankstellen sogenannter Winterdiesel angeboten. Er soll, im Gegensatz zu normalem Diesel, nicht gelieren. Besonders bei Minustemperaturen ist es sinnvoll, diesen Spezialdiesel zu tanken und somit den Motor zu schützen. Zusätzlich können Sie Additive hinzugeben, die ebenfalls die Kristallisierung des Sprits bei Frost verhindern. Darüber hinaus sollten Sie regelmäßig den Dieselfilter kontrollieren und darauf achten, dass der Tank nie komplett leer ist.

Viele Autofahrer verfügen mittlerweile über zwei komplette Reifensätze: einen Satz für den Sommer und einen für den Winter. Ein Reifenwechsel lässt sich relativ leicht selbst bewerkstelligen. Bevor Sie aber Ihre alten Winterreifen montieren, sollten Sie deren Alter und Profil kontrollieren. Der Reifengummi verliert im Laufe der Jahre an Elastizität und damit an Haftung. Reifen müssen daher spätestens nach zehn Jahren ersetzt werden. Die DOT-Nummer am Reifen gibt Auskunft über das Produktionsdatum. Unser Tipp: Die DOT-Nummer zeigt Ihnen auch an, ob ein neuer Reifen bereits einige Monate oder sogar Jahre gelagert wurde.

Überprüfen Sie auch das Reifenprofil. Weniger als vier Millimeter eignen sich nur bedingt für den Winterbetrieb und sind in manchen Ländern, wie beispielsweise Österreich, nicht erlaubt.

Schließlich sollten Sie für eine ausreichende Sicht in Ihrem Fahrzeug sorgen. Dafür sollten Sie nicht nur die Scheiben gründlich reinigen – schmutzige Innenscheiben beschlagen schneller – sondern auch die Scheibenwischer müssen einwandfrei funktionieren. Alte Wischerblätter, die bereits Schlieren bilden, tauschen Sie gegen neue aus.

Unsere Tipps: Legen Sie eine Schutzfolie zwischen Scheibe und Wischerblätter, so können die Wischergummis nicht festfrieren und halten wesentlich länger. So entfällt auch das lästige Eiskratzen, welches die Scheiben beschädigt. Alternativ zur Schutzfolie können Sie die Autoscheiben mit Scheibenentfroster-Sprays schonend vom Eis befreien.

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