Tipps und Tricks

Reißverschluss annähen: So ist es am einfachsten


11.04.2026 – 10:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Nahaufnahme eines Reißverschlusses an einer Jeans: Man kann es selber machen. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/joseantona/imago)

Einen Reißverschluss anzunähen, ist mit der richtigen Vorbereitung und etwas Übung gut zu machen. Hier folgen die besten Tipps.

Viele scheuen sich davor, einen Reißverschluss anzunähen. Doch mit den richtigen Tipps und einem bestimmten Hilfsmittel ist es gar nicht so schwer. Welches das ist und wie das Reißverschlussnähen am besten gelingt, verrät dieser Beitrag Schritt für Schritt.

Um einen Reißverschluss erfolgreich anzunähen, braucht man die richtigen Utensilien. Folgendes wird benötigt:

Diese Schritte helfen dabei, den Reißverschluss sauber einzunähen:

Es wird nahe an den Zähnchen genäht, ohne sie zu treffen. Wenn der Zipper beim Nähen im Weg ist, wird die Nadel im Stoff gelassen, das Nähfüßchen gehoben, der Zipper vorsichtig vorbeigeschoben und weiter genäht.

Die Nähte müssen am Anfang und Ende verriegelt werden, indem einige Stiche vor- und zurückgenäht werden. Wird dieser Schritt ausgelassen, kann sich die Naht wieder auflösen.

Tipp: Bei Stoffen aus Baumwolle ist es hilfreich, Stoffkanten und Reißverschluss vorher zu bügeln. Dann liegt alles flach und lässt sich einfacher nähen.

Es ist sinnvoll, den Nähfuß der Nähmaschine auf den Reißverschlussfuß zu wechseln. Er wird rechts oder links vom Fuß positioniert, abhängig davon, auf welcher Seite genäht wird.

Der Reißverschlussfuß ermöglicht es, präzise entlang der Zähnchen zu nähen. Die Nähte sehen dadurch gleichmäßig und professionell aus. Das ist sehr vorteilhaft, wenn der Reißverschluss an besonders sichtbaren Stellen genäht wird.

Es gibt verschiedene Reißverschlussfüße für spezifische Anwendungen:

Jeder Reißverschlussfuß kann durch die spezielle Form nahe an der Kante des Reißverschlusses arbeiten. Dies sorgt immer für ein sauberes Finish.

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