So gesund sind Grünkohl, Wirsing und Co.

Das alles steckt im Wintergemüse

Von Brokkoli bis Wirsing: So gesund ist Kohl


Aktualisiert am 16.02.2025Lesedauer: 5 Min.

Rotkohl, Weißkohl, Brokkoli: Im Winter wird traditionell Kohl gegessen. Die Sorten schmecken ganz unterschiedlich, sind aber alle sehr gesund. (Quelle: Florian Schuh/dpa-tmn)

Kohl ist reich an Vitaminen und enthält viele Mineralstoffe. Doch was macht die einzelnen Kohlsorten aus? Ein Überblick.

Im Supermarkt steht Kohl nur beim Gemüse, aber er steckt auch im Smoothie oder in Gemüsechips. Gerade Grünkohl hat sich in den vergangenen Jahren vom unliebsamen Wintergemüse zum angesagten Superfood gemausert. Doch was macht Kohl eigentlich so gesund?

Das Trendgemüse, das auch „kale“ genannt wird, ist nicht nur sehr gesund, sondern auch einheimisch und wird nicht wie anderes Superfood quer über den Erdball transportiert. Der Hype um den krausen Grünkohl ist durchaus berechtigt. Denn kaum ein Gemüse hat so hohe Gehalte an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und bioaktiven Substanzen in einer ausgewogenen Zusammensetzung wie Grünkohl.

Das gilt jedoch nur für frischen Kohl: Je mehr der Kohl verarbeitet wird, desto weniger der Stoffe aus dem ursprünglichen Produkt sind noch enthalten. Vor allem Vitamin C ist nicht hitzestabil und geht beim Kochen verloren.

Wer also von dem hohen Vitamingehalt des Kohls profitieren möchte, isst ihn am besten frisch als Salat mit einem leichten Dressing oder Dip. Einige Nährstoffe aus dem Grünkohl kann der Körper nämlich nur aufnehmen, wenn das Gericht auch etwas Fett enthält.

Anders als andere Kohlsorten, die ja durchaus blähend sein können, gilt Blumenkohl als bekömmlich. Er enthält die Vitamine C, B und K, Eisen und vor allem Kalium, das den Organismus entwässert. Eisen ist vor allem für den Sauerstofftransport und die Blutbildung wichtig.

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