
Gesundheitsrisiko
Deshalb sollten manche Menschen lieber keine Pomelo essen
Aktualisiert am 17.01.2026 – 06:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C ist die Pomelo sehr gesund. Doch Vorsicht: Bei Einnahme von Medikamenten können gefährliche Wirkungen auftreten.
Pomelos sind eine Kreuzung aus Grapefruit und Pampelmuse. Sie haben eine birnenförmige bis rundlich spitze Form. Die Schale der Tropenfrucht ist grün-gelb und sehr dick. Geschmacklich bietet die Pomelo ein süß-saures Aroma. Zwischen November und April ist die Frucht erhältlich.
Das süße und gleichzeitig doch herbe Fruchtfleisch versteckt sich hinter einer dicken Schale. Waschen Sie Pomelos vor dem Schälen heiß ab, damit Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nicht von der Schale über die Finger ans Fruchtfleisch gelangen.
So schälen Sie die Pomelo am besten:
Pomelos haben kaum Kalorien. Die größte unter den Zitrusfrüchten enthält auf 100 Gramm Fruchtfleisch, je nach Süße, gerade einmal 25 bis 50 Kalorien. Damit ist sie für Menschen, die auf eine kalorienarme Ernährung achten oder im Rahmen einer Diät abnehmen möchten, eine interessante Fruchtalternative.
Zudem sind Pomelos durch ihren hohen Anteil an Vitamin C sehr gesund und stärken durch viel enthaltenes Kalium und Kalzium das Immunsystem. Hinzu kommt ihr hoher Gehalt an Limonin: Der Bitterstoff soll sich positiv auf die Verdauung und Darmtätigkeit auswirken.
Achtsam sollten Sie jedoch bei der Einnahme von Medikamenten und dem Verzehr von Pomelos sein. Der Bitterstoff Naringin, der in der Zitrusfrucht enthalten ist, wird im Körper zu Naringenin umgewandelt und kann Enzyme hemmen, die in der Leber zum Beispiel zuständig für den Abbau von Medikamenten sind. Deshalb können manche Arzneimittel schwächer oder stärker wirken.