Was bedeuten die Bezeichnungen?

Spargel: Worauf Sie beim Einkauf wirklich achten sollten


Aktualisiert am 07.04.2026 – 11:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Spargel im Supermarkt: Die Kennzeichnungen lassen auf die Qualität der Stangen schließen. (Quelle: IMAGO/Manfred Segerer/imago)

Spargel ist nicht gleich Spargel – Unterschiede in der Qualität können den Geschmack beeinflussen. Doch was bedeuten die Kennzeichnungen?

Seit Beginn der Spargelsaison liegen wieder Hunderte der weißen und grünen Stangen in den Regalen der Supermärkte und Discounter.

Doch nicht jeder Spargel ist gleich – und die Unterschiede können sich auf den Geschmack auswirken. Wie kann man also schon im Laden erkennen, welcher Spargel qualitativ hochwertig ist – und welchen man lieber liegen lassen sollte?

Bis zur Saison 2010 war es noch Pflicht, die verschiedenen Klassen anzugeben, in die der Spargel qualitativ eingeteilt ist. Diese Pflicht besteht inzwischen nicht mehr, Händler können sie aber weiterhin freiwillig angeben.

Trotzdem darf nicht jeder Spargel verkauft werden – er muss der „Allgemeinen Vermarktungsnorm“ entsprechen. Diese legt das Mindestqualitätsniveau für Spargel fest. Nach dieser Norm muss Spargel diverse Merkmale aufweisen. So muss er unter anderem ganz sein, frei von Fäulnis, Fremdkörpern oder Schädlingen sowie von starker Feuchtigkeit.

Zusätzlich zu der „Allgemeinen Vermarktungsnorm“ gibt es die freiwillige UNECE-Norm. Laut dieser müssen Spargelstangen eine Länge von 22 Zentimetern haben und gleich dick sowie farblich sortiert sein, wenn sie gemeinsam angeboten werden. Die Köpfe müssen fest und dürfen nicht aufgeblüht sein.

Viele Händler teilen Spargel weiterhin in Klassen ein, auch wenn es nicht mehr verpflichtend ist. So werden die Klassen kategorisiert:

Bei Spargel der Klasse II fällt in der Regel mehr Abfall an. Weil die Stangen unterschiedlich dick sind, kann die Garzeit der Stangen zudem variieren beziehungsweise besteht die Möglichkeit, dass nicht alle Stangen richtig durch sind, wenn sie zusammen gekocht werden. Zudem kann Spargel der Klasse II etwas holzig sein und herber schmecken. Wer das vermeiden will, sollte lieber auf Spargel der Klasse Extra oder I setzen.

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