Darüber hinaus enthält Gurke mehrere B-Vitamine und das Vitamin E sowie Phosphor und Zink.

Waschen nicht vergessen

Schälen Sie die Gurke aus Angst vor Pestiziden und Unkrautvernichtern? Das ist nicht nötig. Es reicht bereits aus, das Gemüse vor der Verarbeitung gründlich zu waschen. Zudem müssen Sie auch keine Seife verwenden. Denn wenn Sie sie einfach mit Wasser abspülen, werden Sie den Schmutz auch los.

Am besten sollten Sie aber auf Gurken aus eigenem Anbau oder aus dem Biomarkt greifen. Diese Bio-Gurken sind nicht mit Herbiziden oder Insektiziden belastet und können bedenkenlos verzehrt werden.

Tipp: Waschen Sie das Bio-Gemüse trotzdem, denn auch hier können Rückstände und Verschmutzungen auf der Schale sein.

Gurken schälen: Es gibt eine Ausnahme

Auch wenn Sie die Schale der Salatgurke grundsätzlich mitessen, sollten Sie nicht alle Teile des Gemüses mitessen. Entfernen Sie den Stielansatz. Denn: Dort bilden Gurken zuerst ihre Bitterstoffe (Cucurbitacine). Diese zu essen, wäre auf Dauer nicht gesund. Daher gilt für die Zubereitung in der Küche auch: Schmeckt das Stielende der Gurke leicht bitter, sollte Sie es großzügig abschneiden.

Auch bei dem DDR-Rezept Schmorgurken (hergestellt aus sogenannten Freilandgurken) sollten Sie die dicke, feste und bittere Schale lieber entfernen.

Bei Einlegegurken sollte die Schale hingegen dran bleiben. Andernfalls zersetzt sich das Gemüse nach dem Einlegen.

Tipp

Verträglicher können Snackgurken (auch Minigurken genannt) sein. Sie sind in der Regel süßer als beispielsweise Salatgurken. Allerdings kann ihre Schale etwas härter sein. Das ist jedoch von Sorte zu Sorte verschieden.

Kann man die Bitterstoffe verteilen?

Es hält sich der Glaube, dass Gurken nicht vom Stiel ausgehend geschält werden sollen, da sich sonst die Bitterstoffe über das Gemüse verteilen könnten. Das ist jedoch wissenschaftlich nicht belegt. Darüber hinaus sind die im Supermarkt angebotenen Gurken oft so gezüchtet, dass sie kaum noch Bitterstoffe im Stielende enthalten.

Woher kommen die Bitterstoffe?

Gurken bilden wie Kürbisse und Zucchini auf natürliche Weise Bitterstoffe, die sogenannten Cucurbitacine. Sie sind Giftstoffe, treten jedoch normalerweise kaum oder nur in geringen Konzentrationen auf.

Ob die Gurke viele Bitterstoffe bildet oder nicht, hängt vor allem von der Sorte und der Zusammensetzung des Bodens ab. Zu den Sorten ohne Bitterstoffe zählen beispielsweise Bella, Dominica, Futura oder Picolino. Aber auch wenn die Gurkenpflanze zu viel Stress hat, beispielsweise durch Wassermangel oder -überschuss, können sich Bitterstoffe bilden.

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