Ski-Alpin-Star Alice Robinson erlebt heftigen Sturz

Schock kurz vor Olympia

Heftiger Sturz: Tränen bei Ski-Favoritin Robinson


Aktualisiert am 18.01.2026 – 13:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Alice Robinson: Die Neuseeländerin stürzte in Tarvisio. (Quelle: Marco Trovati/ap)

Beim Weltcup in Tarvisio trat Alice Robinson als eine der Favoritinnen im Super-G an. Die Neuseeländerin erlebte aber einen großen Schreckmoment.

Der Weltcup im Ski alpin macht an diesem Wochenende im italienischen Tarvisio halt. Während das deutsche Duo Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann gute Zeiten fuhren, erlebte mit Alice Robinson eine der Favoritinnen einen großen Schreckmoment.

Die Neuseeländerin war beim Super-G als 14. an den Start gegangen und dabei zunächst stark gestartet. Im letzten Abschnitt der Strecke aber schien sie nicht mehr an die bis dahin besten Zeiten heranzukommen. Dann folgte der Schock: Die Skifahrerin rauschte ins letzte Tor, stürzte auf den Rücken und verdrehte sich das linke Knie. Bei dem heftigen Sturz schlitterte sie über die Ziellinie, verlor einen Skier und landete mit einer Zeit von 1:16.49 am Ende des Feldes.

Die Szene entsetzte für einen kurzen Moment auch ihre Konkurrentinnen. Emma Aicher etwa riss die Hände vors Gesicht. Zur Erleichterung aller stand Robinson aber schnell wieder auf. Im Austausch mit medizinischem Personal wirkte die 24-Jährige zunächst gefasst, doch anschließend waren in ihrem Gesicht Tränen zu erkennen. „Es ist okay“, sagte Robinson, während sie sich die Hand hielt.

Kurz vor den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo – am 6. Februar fällt der Startschuss – war es für die Neuseeländerin mindestens ein Schreckmoment. Als Führende im Disziplinen-Weltcup zählt sie mindestens beim Super-G zu den größten Favoritinnen.

Durch ihren Sturz überquerte Robinson die Ziellinie in Tarvisio mit einer Zeit von 1:16.49, landete so auf dem 36. Rang. Als Siegerin ging Aicher mit einer Zeit von 1:14.04 hervor. Lindsey Vonn und Ester Ledecká komplettierten das Podest.

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