„Sind vergiftet worden“ – Schwere Vorwürfe nach Finale

Ex-Bundesligaspieler wird deutlich

„Sind vergiftet worden“: Schwere Vorwürfe nach Afrika-Cup-Finale


23.01.2026 – 18:58 UhrLesedauer: 1 Min.

Ismail Jakobs: Der frühere Kölner hat bereits 19 Länderspiele für den Senegal absolviert. (Quelle: IMAGO/Amiir Amedjoua/imago-images-bilder)

Neue Wendung um das viel diskutierte Finale des Afrika Cups: Ein alter Bekannter aus der Bundesliga erregt mit seinen Aussagen Aufsehen.

Nach dem Sieg im Finale des Afrika-Cups gegen Gastgeber Marokko hat Ismail Jakobs schwere Vorwürfe erhoben. „Ich kann es nicht genau sagen, aber meine persönliche Vermutung ist, dass drei Spieler von uns vergiftet worden sind“, sagte der in Köln geborene Senegalese im Interview mit Sportdigital. Die betroffenen Spieler mussten im Krankenhaus behandelt werden, während das Spiel zusätzlich von umstrittenen Entscheidungen überschattet war.

Die Spieler Krepin Diatta und Ousseynou Niang waren schon vor dem Endspiel ausgefallen, Niang musste das Aufwärmen abbrechen und unter Mithilfe seiner Teamkollegen in die Kabine gebracht werden. Pape Matar Sarr sei dann in der Halbzeitpause zusammengebrochen. „Es war nicht irgendwie eine normale Lebensmittelvergiftung. Es sind drei Spieler zusammengebrochen. Das war schon sehr, sehr gruselig“, sagte Jakobs und betonte: „Ich will keinen beschuldigen, aber das war definitiv kein Zufall.“

Das Afrika-Cup-Finale in Marokko war von kontroversen Szenen geprägt. Kurz vor dem Ende erhielt Marokko einen umstrittenen Elfmeter, der zu einer Unterbrechung führte, als die senegalesischen Spieler den Platz verließen. Nach der Pause verschoss Brahim Diaz den Strafstoß. Pape Gueye erzielte in der Verlängerung das entscheidende Tor zum 1:0 für Senegal.

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