
„Das kann ich nicht nachvollziehen“
Simone Ballack teilt gegen Zuschauer aus
05.02.2026 – 22:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit zwei Wochen sitzt Gil Ofarim nun schon im Dschungelcamp. Vor allem Simone Ballack kann das nicht nachvollziehen. Vor laufenden Kameras regt sie sich über die Wahl des TV-Publikums auf.
„Mal angenommen, er würde gewinnen, das wäre für mich nicht okay“, sagte Simone Ballack über Gil Ofarim. Der Musiker selbst zeigte sich ebenfalls irritiert über seinen Verbleib im Dschungelcamp. Schon vor einigen Tagen hatte er erklärt, dass er damit nicht gerechnet habe.
Ohne sein Beisein stieß Ballack dieses Thema dann noch einmal an. „Das kann ich nicht nachvollziehen, da fühle ich mich verarscht“, machte sie ihren Standpunkt bezüglich des Zuschauervotings deutlich.
Jeden Tag darf das TV-Publikum abstimmen, wer das Dschungelcamp verlassen muss. Jeden Tag bekommen zwei Stars von den Moderatoren Sonja Zietlow und Jan Köppen ein „Vielleicht“. Das bedeutet, dass diese beiden die wenigsten Stimmen erhalten haben. Ofarim hatte noch nie die wenigsten Stimmen, musste weder zittern noch ausziehen.
Es sei für sie sehr unangenehm, mit dem Musiker zusammen in der Show zu sein, so Simone Ballack. Das Zusammenleben mit ihm bezeichnete sie als „Eiertanz“, den sie aber als Ausnahmesituation mit Zeitlimit eingeschätzt habe. „Wir sind davon ausgegangen, dass der Zuschauer das regelt und dass der Zuschauer nicht mehr für ihn anruft.“ Dass es nun anders gelaufen ist, mache sie „richtig sauer“.
Sie empfinde das Verhalten des TV-Publikums als widersprüchlich. Fremde Menschen hätten sie im Vorfeld via Instagram dafür kritisiert, dass sie zusammen mit Ofarim in eine Sendung gehen würde. „Der Zuschauer, der da draußen die ganze Zeit schlimm redet und schimpft und Kommentare unter der Gürtellinie verfasst, der wählt den jetzt weiter“, fasste sie zusammen.
Es gebe einen Unterschied zwischen den Campern und den Zuschauern. Die Camper würden akzeptieren, dass Ofarim im Camp sei. Die Zuschauer würden ihn aber aktiv wählen und weiter dabeihaben wollen.
In ihren Augen mache Ofarim das Leben im Camp schwierig. „Du machst dich angreifbar, wenn du hier zu viel mit ihm bist“, erklärte sie ihren Mitcampenden. „Dass wir hier menschlich mit ihm umgehen, ist für viele schon zu viel.“ Gleichzeitig betonte sie auch: „Das war nicht unsere Entscheidung, wir haben den hier präsentiert bekommen. Ich bin ein höflicher Mensch, ich werde mit ihm normal umgehen, ich werde ihn nicht ausgrenzen.“ Für sie habe aber auch festgestanden, dass Ofarim nach einer Woche das Camp verlassen müsse, weil die Zuschauer ihn herauswählen würden.