
Schwerer Unfall
Sieben US-Soldaten auf der A3 verletzt
29.01.2026 – 13:13 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Transporter mit US-Soldaten an Bord fährt über die A3. Der Fahrer scheint müde zu sein – plötzlich kracht es. Die Feuerwehr muss mit schwerem Gerät kommen.
Ein mit sieben Menschen besetzter Kleintransporter ist auf der Autobahn 3 gegen das Heck eines Lastwagens gefahren. Helfer mussten ein eingeklemmtes Unfallopfer nach dem Auffahrunfall bei Waldaschaff (Landkreis Aschaffenburg) aus dem deformierten Fahrzeug befreien.
Laut Feuerwehr ereignete sich der Unfall am Donnerstagmorgen um kurz vor 6 Uhr: Ersten Erkenntnissen zufolge war der Fahrer des Transporters mit dem linken Bereich seines Fahrzeuges auf einen Laster aufgefahren. Der Lkw wurde dabei kaum beschädigt, der Fahrer blieb unverletzt.
Der Transporter wurde der Polizei zufolge hingegen stark beschädigt. Er kam nach links von der Fahrbahn ab und blieb im Bankett stehen.
Der Beifahrer wurde laut Feuerwehr im Beinbereich eingeklemmt. Die Retter befreiten ihn mit technischem Gerät, der Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen sechs Menschen im Transporter kamen mit leichten Verletzungen davon.
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge handelt es sich bei allen sieben Transporterinsassen um Soldaten der US-Army. Der lokale Sender „Radio Primavera“ berichtete, dass der Fahrer wohl aus Müdigkeit ins Heck des Lasters gefahren sei. Laut „Bild“-Zeitung besteht der Verdacht, dass er am Steuer eingeschlafen sein könnte.
Die A3 wurde nach dem Unfall teilweise gesperrt. Rund drei Stunden nach dem Zusammenstoß wurde die Fahrbahn wieder komplett freigegeben.