Gefahr durch Wildwechsel

Diese sieben Tipps können Ihr Leben retten


Aktualisiert am 16.03.2026 – 07:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Vorsicht vor allem in der Dämmerung: Frühmorgens und abends steigt das Risiko des Wildwechsels. (Quelle: dpa)

Im Frühjahr und Herbst steigt die Gefahr, auf Wildtiere zu treffen. Schon kleine Unachtsamkeiten können verheerende Folgen haben. Diese sieben Ratschläge helfen, Unfälle zu vermeiden – und können Leben retten.

Wenn der Frühling kommt oder der Sommer geht, steigt die Gefahr für Autofahrer. Besonders morgens und abends ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Rehe, Wildschweine oder andere Tiere die Fahrbahn kreuzen. Ein Zusammenstoß kann nicht nur zu hohem Sachschaden führen, sondern auch Menschenleben gefährden.

Autofahrer sollten insbesondere nach Hinweisschildern auf Wildwechsel die Geschwindigkeit drosseln. Es kann entscheidend sein, die Augen auf die Fahrbahn- und Straßenränder gerichtet zu halten, um Tiere rechtzeitig zu erkennen.

Wer jederzeit auf ein Bremsmanöver vorbereitet ist, kann Zusammenstöße vermeiden. In Waldgebieten hilft Fernlicht, die Augen von Tieren frühzeitig zu erkennen. Taucht Wild am Straßenrand auf, sollte das Licht abgeblendet und einmal kurz gehupt werden, um die Tiere dazu zu veranlassen, den Weg freizumachen.

Ein Reh von 20 Kilogramm entwickelt bei 50 km/h ein Aufprallgewicht von fast einer halben Tonne. Wer langsamer fährt, reduziert nicht nur die Aufprallkraft, sondern erhöht auch die Chance, einem Unfall zu entgehen.

Versuche, dem Tier auszuweichen, bergen ein höheres Risiko: Kollisionen mit dem Gegenverkehr oder das Abkommen von der Straße können schlimmer sein als der Zusammenstoß selbst.

Kommt es doch zum Zusammenstoß, muss die Unfallstelle abgesichert werden. Die Polizei oder die Forstdienststelle sind unverzüglich zu informieren.

Getötetes Wild darf nicht mitgenommen werden. Nur mit einer schriftlichen Bestätigung der zuständigen Behörden übernimmt die Kfz-Versicherung den Schaden.

Tote Marder, Füchse oder andere Raubtiere sollten nur mit Schutzhandschuhen angefasst werden. So lässt sich das Risiko einer Übertragung von Krankheiten wie Tollwut oder Fuchsbandwurm vermeiden.

Vergessen Sie nicht: Herbstliche Straßen sind nicht nur malerisch, sondern mitunter auch gefährlich. Wer die Warnsignale erkennt, seine Geschwindigkeit anpasst und die sieben Sicherheitsregeln beachtet, kann schwere Unfälle vermeiden – und vielleicht sogar Leben retten. Vorsicht, Aufmerksamkeit und Vorbereitung sind die besten Begleiter für die kommenden Monate.

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