Bandkollegen trauern

US-Sänger Lou Koller stirbt mit 59 Jahren


25.07.2026 – 02:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Lou Koller: Der Sänger war Teil der Band Sick of It All (Quelle: imago stock&people/imago)

Im Juni 2024 machte er seine Krebserkrankung öffentlich. Jetzt ist der Sick-of-It-All-Frontmann Lou Koller mit nur 59 Jahren gestorben.

Seit Ende der Achtzigerjahre tourte die amerikanische Punk-Rock-Band Sick of It All um die Welt. Am Mikrofon: Sänger Lou Koller. Er gründete die Band gemeinsam mit seinem Bruder Pete Koller sowie Schlagzeuger Armand Majidi. Die Gruppe veröffentlichte 1989 ihr Debütalbum „Blood, Sweat and No Tears“ und galt schnell als eine der bekanntesten und prägendsten Bands der New Yorker Musikszene.

Am Freitag verkündete die Band die traurige Nachricht, dass Frontmann Lou Koller mit nur 59 Jahren verstorben ist. „Mit unermesslicher Trauer geben wir unserer weltweiten Hardcore-Familie den Tod unseres Bruders Lou Koller bekannt. Der Schmerz über diesen Verlust ist für uns in diesem Moment überwältigend“, so die Musiker auf Instagram.

„Sein Kampf ist nun vorbei“

Im Juni 2024 teilte Koller seinen Fans mit, dass Ärzte einen Tumor in seiner Speiseröhre entdeckt hatten, der bis in den Magen reichte. Er musste seine Tournee damals unterbrechen, um sich einer Behandlung zu unterziehen. „Sein Kampf ist nun vorbei und er kann endlich ruhen“, so die Band auf Instagram. „Hoffentlich kann er irgendwie noch sehen und spüren, welch wunderbare, positive Spur er in der Welt hinterlassen hat.“

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Sick of It All veröffentlichte 2018 ihr letztes gemeinsames Album „Wake the Sleeping Dragon!“. In diesem Jahr hätten sie ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Ein Jubiläum, das nun im Zeichen von Lou Koller steht. Auf Instagram bedankte sich die Band bei ihrem Frontmann für dessen „Freundschaft, Engagement und Begeisterung“.

„Wir haben einen geliebten Freund und einen legendären Frontmann verloren“, heißt es in dem Post weiter. „Lou besaß die Gabe, bei unseren Konzerten mit einem Lächeln und einem sarkastischen Kommentar die Stimmung zu heben. Er begeisterte die Menschen überall dort, wo wir auftraten – unabhängig von Kultur oder Herkunft.“

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