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Wolf greift Menschen in Hamburg an – weiteres Opfer

Aktualisiert am 31.03.2026 – 17:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Wolf (Symbolbild): Ein weiterer Angriff in Hamburg ist bekannt geworden. (Quelle: Carsten Rehder/dpa/dpa-bilder)

Ein Wolf streift durch Hamburg und greift Menschen an. Wie Hamburgs Umweltsenatorin erklärt, gibt es mehr Opfer als bisher angenommen.

Schon vor der Attacke in einer Einkaufspassage in Hamburg-Altona soll der Wolf in einen Supermarkt eingedrungen sein und dort eine Frau gebissen haben. Das berichtete Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne). Die Frau wurde demnach mit einer Bisswunde ins Universitätsklinikum Eppendorf gebracht und dort ambulant behandelt.

Bereits am Samstag war der Wolf in Hamburg gesichtet worden. Die Umweltbehörde erfuhr davon allerdings erst am Sonntag. Bis Montagabend verhielt sich das Tier unauffällig. Dann kam es laut Fegebank zu einer „unerwarteten und auch sehr überraschenden Verhaltensänderung“.

Nach dem zweiten Angriff sicherte die Polizei den Wolf an der Binnenalster. Das Tier kam anschließend im Wildgehege Klövensteen im Westen Hamburgs unter. Einen präventiven Abschuss schloss Fegebank aus: Das Bundesnaturschutzgesetz verbiete dies bei streng geschützten Tieren.

Einen vergleichbaren Vorfall habe es in Deutschland nach Angaben der Umweltbehörde bislang nicht gegeben. Zum weiteren Umgang mit dem gefangenen Wolf sagte Fegebank: „Wir werden sehr zeitnah eine Lösung finden.“ Nun würden drei Optionen zum weiteren Umgang mit dem Tier bestehen: Auswildern, Einschläfern oder ihn in einen Wildpark bringen.

Fegebank erklärte, dass eine weitere Attacke unbedingt ausgeschlossen werden müsse: „Er hat das einmal getan, tut er das wieder?“ Die Senatorin fügte hinzu: „Wölfe sind Raubtiere.“ Einen möglichen Angriff auf eine Schule oder eine Kita würde sie sich nicht verzeihen können.

Bei dem Angriff, der als Erstes öffentlich geworden war, hatte der Wolf sein Opfer laut übereinstimmenden Medienberichten ins Gesicht gebissen. Die Frau konnte laut der Deutschen Presse-Agentur das Krankenhaus am Montagabend schon wieder verlassen.

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