Schätzwert bis 2,5 Millionen Euro

Seltenes Miró-Gemälde kommt unter den Hammer

03.06.2026 – 05:38 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Auktionator zeigt seinen Auktionshammer (Symbolbild): In einer Auktion im Juni soll ein wertvoller Miro unter den Hammer kommen. (Quelle: Bernd Wüstneck)

Ein Miró-Werk taucht nach 25 Jahren wieder auf dem deutschen Auktionsmarkt auf. Was das Münchner Auktionshaus Karl & Faber damit plant, ist bemerkenswert.

Das Münchner Auktionshaus Karl & Faber versteigert Mitte Juni eines der bedeutendsten Werke des spanischen Künstlers Joan Miró, die seit mehr als 25 Jahren auf dem deutschen Auktionsmarkt angeboten wurden. Das Gemälde „Peinture“ aus dem Jahr 1936 stammt aus einer Privatsammlung in Monaco und wird am 11. Juni im Rahmen der zweitägigen Auktionen „Moderne Kunst, Post War & Contemporary Art“ aufgerufen.

Die Schätzung für das Werk liegt bei 2 bis 2,5 Millionen Euro. Miró, der von 1893 bis 1983 lebte, experimentierte bei dem Gemälde laut Auktionshaus mit ungewöhnlichen Materialien: Öl, Teer und Sand auf einer Hartfaserplatte.

Insgesamt kommen bei den Auktionen am 11. und 12. Juni rund 310 Werke der Klassischen Moderne sowie der Nachkriegs- und Gegenwartskunst zum Aufruf. Zu den weiteren Höhepunkten zählt ein Werk der Malerin Paula Modersohn-Becker: „Zwei Mädchen an einem Birkenstamm stehend“, eine um 1902 entstandene Tempera-Arbeit, wird mit 300.000 bis 400.000 Euro bewertet.

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