
Petros Michelidakis, Messedirektor der „Boot“, weist darauf hin, dass sich die Branche auf den höheren Altersschnitt der Bootsfahrer einstelle. So gebe es bessere elektronische Hilfsmittel, um das Segeln zu vereinfachen. „Manche, auch im höheren Alter, kaufen sich ein Motorboot, wenn ihnen das Segeln zu anstrengend wird.“ Das Interesse für Wassersport sei nach wie vor da.
In Deutschland macht die Wassersportbranche laut VMWD pro Jahr einen Umsatz von schätzungsweise 6,3 Milliarden Euro, etwa mit dem Verkauf von Booten und den Gebühren für Marina-Liegeplätze. Es gibt hierzulande 220 Werften, die neue Boote herstellen oder alte Boote wieder auf Vordermann bringen. Ein großer Teil der hierzulande genutzten Boote kommt aus dem Ausland, etwa aus Italien.